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Affiliate-Marketing – wie die Provision entsteht

Wie die VergĂŒtung wirklich zustande kommt, was Programme tatsĂ€chlich zahlen und was bei Kennzeichnung, Gewerbe und Steuern gilt.

  • ✓VergĂŒtungen echter Programme statt Versprechen
  • ✓Kennzeichnung, Gewerbe und Steuern – im Gesetzestext nachgeschlagen
  • ✓FĂŒr HĂ€ndler: das eigene Partnerprogramm
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Das Suchhelden-Team am Besprechungstisch – Video: Wir bringen dein Business zum Fliegen
Transkript lesen · Weil nicht alle Helden Capes tragen: Suchhelden (0:59 Min.)

Du kannst um die Welt fliegen, um international Business zu machen? Wir bringen dein Business zum Fliegen.

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Ein Business braucht keine SuperkrÀfte. Aber es braucht Helden: Suchhelden. Denn nicht alle Helden tragen Capes.

YouTube-Untertitel (automatisch erzeugt), redaktionell korrigiert am 08.10.2026

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[GRUNDLAGE]

Wie Affiliate-Marketing funktioniert

Es sind immer vier Beteiligte, und es hilft, sie auseinanderzuhalten, weil jeder ein anderes Interesse hat.

Der Ablauf in vier Schritten:

  1. Du meldest dich bei einem Programm an und bekommst einen Link mit einer Kennung, die dich identifiziert.
  2. Jemand klickt darauf. Im Browser wird ein Vermerk gesetzt, meist fĂŒr 7 bis 30 Tage.
  3. Kauft die Person innerhalb dieser Frist, wird der Kauf dir zugeordnet.
  4. Nach Ablauf der Widerrufsfrist wird die Beteiligung freigegeben und ausgezahlt.

Der dritte Schritt ist der, an dem in der Praxis das Geld verloren geht. Löscht jemand seine Browserdaten, wechselt er das GerĂ€t, klickt er spĂ€ter auf die Anzeige eines anderen oder kauft er im Laden – dann zĂ€hlt dein Klick nicht. Genau deshalb ist die offizielle Marktzahl doppelt so hoch wie die gemessene.

↳

Einfach gesagt: Du bekommst Provision fĂŒrs Empfehlen – aber nur, wenn die ZĂ€hlung funktioniert. Und die ZĂ€hlung ĂŒbersieht etwa die HĂ€lfte dessen, was du tatsĂ€chlich bewirkst.

[AFFILIATE MARKETING]Wie funktioniert Affiliate Marketing?
1Website (Affiliate) z.B. Blogvermittelt
2Besucher (Kunde)kauft
3Online Shop (Merchant)zahlt Provision

Wie unterstĂŒtzen wir dich beim Affiliate-Marketing?

Helden, Kreative, Nerds und noch nerdigere Analytiker unterstĂŒtzen dein Affiliate-Marketing mit der Konzeption einer Strategie, einem initialen Audit und der operativen Betreuung. Wir Suchhelden arbeiten mit Kaffee in den Adern, offen, ehrlich, transparent und bringen viel Erfahrung mit. Wenn wir fĂŒr dich Affiliates als Werbepartner gewinnen können, erreichst du die Interessenten an deinen Produkten und Dienstleistungen auch außerhalb deiner eigenen Webseiten. Affiliates schalten deine Werbung dort, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Es handelt sich dann um Webseiten, die thematisch zu deinem Angebot passen. Mit Affiliate-Marketing erreicht man eine bedeutend höhere Reichweite fĂŒr seine Produkte und seine Marken. Auch die eigenen Kunden profitieren davon, denn das Netz ist voll mit Informationen. Jedermann ist dankbar, wenn er genau zu denjenigen Themen, Leistungen und Produkten informiert wird, die ihn interessieren. Genau dieser Effekt ist durch Affiliate-Marketing zu erreichen. Affiliates sprechen deine Zielgruppen direkt an. FĂŒr dich entsteht praktisch kein oder nur ein sehr geringes wirtschaftliches Risiko (abhĂ€ngig vom vereinbarten VergĂŒtungsmodell). Dein ROI lĂ€sst sich also ausgezeichnet steuern.

[UNSER ANSATZ]So begleiten wir dein Affiliate-Marketing
StrategieInitiales AuditOperative Betreuung
Verbunden mit
SEASEODisplay Advertising

Unsere Expertise beim Affiliate-Marketing

Wir beschĂ€ftigen erfahrene Helden fĂŒr das Affiliate-Marketing. Unser Team besteht nicht nur aus verrĂŒckten Nudeln mit SuperkrĂ€ften, sondern aus echten Experten. Wir unterstĂŒtzen dich ab der Setup-Phase und beraten dich eingehend zu kritischen Entscheidungen. Anschließend ĂŒbernehmen wir den Aufbau deines eigenen Affiliate-Netzwerks, indem wir geeignete Affiliate-Partner gewinnen und die Kontakte zu ihnen pflegen. Affiliate-Marketing funktioniert, weil digitale Tools automatisch die Klicks auf Affiliate-Webseiten messen, von denen aus der Kunde zu deinen Verkaufsseiten oder Landing Pages weitergeleitet wird. HierfĂŒr gibt es verschiedene Verfahren, die produkt- bzw. leistungsbezogen anzuwenden sind. Aufgrund unserer Expertise und langjĂ€hrigen Erfahrung können wir dir die richtigen Tools empfehlen, die sich fĂŒr unterschiedlichste Branchen – Finanzen, Handel, Telekommunikation, Reisen, Endverbraucherprodukte und vieles mehr – eignen. Zu unserem Know-how gehört auch das Wissen um die gegenseitige Beeinflussung verschiedener Maßnahmen des Online-Marketings. So untrennbar wie Harry und Ginny schon seit dem Stein der Weisen sind, ist auch Affiliate-Marketing mit SEA (Search Engine Advertising = Suchmaschinenwerbung), SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) und DA (Display Advertising) verbunden. Wir beraten dich dazu, wie du die maximale Performance durch eine geeignete Affiliate-Marketing Strategie erreichst.

Die vier Beteiligten und der Ablauf

[TABELLE]Die vier Beteiligten
WerWas er tutWoran er verdient
HĂ€ndler (Merchant)verkauft ein Produkt und bietet eine Beteiligung anam Verkauf
Publisher (Affiliate)empfiehlt das Produkt und setzt den Linkan der Beteiligung
Netzwerkstellt Technik, ZĂ€hlung und Abrechnungan einer GebĂŒhr von beiden Seiten
Kundekauft – und zahlt dabei nicht mehr als sonst–
[GRAFIK]Vier Beteiligte, ein KreislaufLink, Kauf, Zuordnung, Provision.
Ablauf im Affiliate-Marketing: Der Publisher setzt einen Link mit Kennung, der Kunde klickt und kauft beim HĂ€ndler, im Browser liegt ein Vermerk fĂŒr 7 bis 30 Tage, das Netzwerk ordnet den Kauf zu und zahlt dem Publisher die Provision
[BETEILIGTE]Der Geldkreislauf im Affiliate Marketing
  1. [01]Affiliate PublisherPromoted Produkte / Dienstleistungen
  2. [02]Merchant AdvertiserVerkauft Produkte
  3. [03]Waren ProdukteKunde erhÀlt die bestellte Ware
  4. [04]KundenBesucht Website
[ABLAUF]Affiliate Marketing in sechs Schritten
  1. [01]Werbung einbauen
  2. [02]Werbung anklicken
  3. [03]Besucher weiterleiten
  4. [04]Besucher kaufen
  5. [05]Kauf zÀhlen
  6. [06]VergĂŒtung erhalten
[FELD]

Wer diese ErklÀrungen schreibt

Bei kaum einem Thema lohnt der Blick auf den Absender so sehr wie hier. Wir haben die acht bestplatzierten deutschen Treffer zum Suchwort „affiliate marketing“ einzeln geöffnet und geprĂŒft, wem sie gehören und was darin steht.12

FĂŒnf von acht verdienen unmittelbar daran, dass du anfĂ€ngst. Zwei weitere verkaufen etwas, das man dafĂŒr braucht. Das macht die ErklĂ€rungen nicht falsch – aber es erklĂ€rt, warum sie alle Ă€hnlich klingen und an derselben Stelle aufhören.

Zwei Befunde:

  • ✓Die Provisionstabelle des grĂ¶ĂŸten Anbieters steht hinter einem Login. Wer die SĂ€tze nachlesen will, braucht ein Konto. Jede deutschsprachige Seite, die konkrete Prozentzahlen dieses Anbieters nennt, zitiert damit etwas, das der Leser nicht ĂŒberprĂŒfen kann – und was sich jederzeit Ă€ndert, ohne dass es jemand merkt.
  • ✓Nur eine der acht Seiten erwĂ€hnt die Kennzeichnungspflicht, und zwar ein einziges Mal. Bei einem GeschĂ€ftsmodell, das vollstĂ€ndig auf bezahlten Empfehlungen beruht.

Was wir daraus machen: Diese Seite nennt keine ProvisionssÀtze fremder Programme, die wir nicht an der Quelle nachlesen konnten. Sie nennt stattdessen die Modelle, die Rechtslage im Wortlaut und die Stellen, an denen Geld verloren geht.

[TABELLE]Wem die acht bestplatzierten ErklÀrungen gehören12
PlatzWer schreibtVerdient am Affiliate-GeschÀftNennt ProvisionssÀtze
1Partnerprogramm-Verzeichnisjaja, als Werbung fĂŒr gelistete Programme
2Online-Lexikonneinnein
3Partnerprogramm eines GroßhĂ€ndlersjanur nach Anmeldung
4Textdienstleistermittelbarnein
5Affiliate-Plattformjanein
6Affiliate-Netzwerkjanein
7Anbieter eines SEO-Werkzeugsmittelbarnein
8Kursanbieterjaeinen einzelnen Wert

Über 1.000 zufriedene Kund:innen.

5,0
★★★★★142 Google-Bewertungen
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„Wir arbeiten seit knapp zwei Jahren mit den Suchhelden zusammen und lassen uns in SEO und SEA betreuen. Durch die professionelle Beratung und effektive Umsetzung konnten wir unsere Sichtbarkeit verbessern und relevante Kundenanfragen um ein Vielfaches steigern.“
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BS BPS Software
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LL Lukas Lauwiner
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[MARKTZAHLEN]

Wie groß der Markt wirklich ist

FĂŒr 2025 hat der Affiliate und Partner Marketing Circle im Bundesverband Digitale Wirtschaft erstmals eine konsolidierte Marktzahlenerhebung veröffentlicht. Grundlage sind aggregierte Datenmeldungen von 13 in Deutschland aktiven Netzwerken und Plattformen fĂŒr die GeschĂ€ftsjahre 2024 und 2025.1

Zum Vergleich: Der deutsche Werbemarkt insgesamt wuchs im selben Zeitraum um rund 3,2 Prozent. Affiliate-Marketing wÀchst also etwa viermal so schnell wie der Markt, in dem es stattfindet.

Die interessanteste Zahl der Erhebung

In der ĂŒblichen Messung – dem Last-Click-Modell – taucht Affiliate-Marketing bei 12,41 Prozent der Online-Transaktionen auf. Die tatsĂ€chliche Beteiligung liegt bei 24,92 Prozent.1 Der Kanal ist also genau doppelt so groß, wie die Standardmessung zeigt.

Warum das wichtig ist, und zwar fĂŒr beide Seiten:

  • ✓FĂŒr HĂ€ndler: Wer sein Partnerprogramm nur nach Last Click bewertet, hĂ€lt es fĂŒr halb so wirksam, wie es ist – und kĂŒrzt womöglich das Budget eines Kanals, der besser lĂ€uft als gedacht.
  • ✓FĂŒr Publisher: Etwa die HĂ€lfte deiner Wirkung wird nicht vergĂŒtet, weil der letzte Klick woanders lag. Das ist kein Fehler deiner Arbeit, sondern eine Eigenschaft des Abrechnungsmodells.

Rund 16 Prozent des deutschen Retail-E-Commerce-Umsatzes werden nach derselben Erhebung ĂŒber Affiliate-Partnerschaften vermittelt – also etwa jeder sechste Euro im Online-Handel.1

Woher diese Zahlen kommen – und woher nicht

Es handelt sich um die erste konsolidierte Marktzahlenerhebung des Branchenverbands, beruhend auf aggregierten Meldungen von 13 in Deutschland aktiven Netzwerken. Das ist keine SchĂ€tzung und keine Umfrage, aber auch keine Vollerhebung: Programme, die ohne Netzwerk laufen, sind nicht enthalten. Die echten Zahlen liegen also eher darĂŒber als darunter.

[TABELLE]Der deutsche Markt 2025 · Marktzahlenerhebung des APMC im BVDW1
Kennzahl2025gegenĂŒber 2024
Investitionen in den Kanal932 Mio. €+ 8,3 %
DarĂŒber erzielter Umsatz18,7 Mrd. €+ 12,0 %
Vermittelte Transaktionen228 Mio.+ 9,2 %
Klicks5,54 Mrd.+ 16,0 %
[GRAFIK]Der Kanal ist doppelt so groß, wie die ĂŒbliche Last-Click-Messung zeigtFĂŒr HĂ€ndler heißt das: Das Programm wirkt besser als der Bericht. FĂŒr Publisher: Die HĂ€lfte der Wirkung wird nicht vergĂŒtet.

Anteil der Online-Transaktionen mit Affiliate-Beteiligung

in der Standardmessung sichtbar
12,41 % tatsÀchlich beteiligt
24,92 %

APMC im BVDW, Marktzahlenerhebung 2025, Touchpoint-Analyse realer Customer Journeys1

[GELD]

Wie viel Geld man damit verdient

Das ist die meistgestellte Frage zu diesem Thema, und sie wird fast ĂŒberall mit Zahlen beantwortet, die niemand belegt – „500 bis 2.000 Euro im Monat“ steht auf mehreren der bestplatzierten Seiten, ohne Quelle und ohne Rechenweg.

Die ehrliche Antwort lautet: Es hĂ€ngt an vier GrĂ¶ĂŸen, und du kennst drei davon selbst. Statt dir eine Zahl zu nennen, die fĂŒr dich nichts bedeutet, zeigen wir die Rechnung.

Was die Rechnung deutlich macht: Der Engpass ist fast nie die Provisionshöhe, sondern die Menge der Besucher. Bei einer Klickrate von 5 Prozent und einer Kaufquote von 3 Prozent braucht es rund 670 Besucher fĂŒr einen einzigen Verkauf. Wer 30 Euro je Verkauf bekommt, muss also etwa 22.000 Besucher im Monat haben, um auf 1.000 Euro zu kommen.

Das ist der Grund, warum die meisten Einsteiger aufhören. Nicht, weil das Modell nicht funktioniert, sondern weil die Zahl der Besucher, die es braucht, drei GrĂ¶ĂŸenordnungen ĂŒber dem liegt, womit man anfĂ€ngt.

Vorsicht bei Verdienstversprechen ohne Rechenweg

Mehrere der bestplatzierten Seiten zu diesem Thema nennen Spannen wie „500 bis 2.000 Euro im Monat“ ohne Quelle und ohne Rechenweg. Solche Zahlen sind nicht falsch, sie sind bedeutungslos: Ohne Angabe der Besucherzahl, auf die sie sich beziehen, lĂ€sst sich daraus nichts ableiten. Frag bei jeder Verdienstangabe nach der Reichweite dahinter – dann bleibt meist wenig ĂŒbrig.

[ZAHLEN]

Was echte Programme tatsÀchlich zahlen

VergĂŒtungen unterscheiden sich stĂ€rker als fast alles andere in diesem GeschĂ€ft – zwischen einem und hundert Euro je Abschluss ist alles dabei. Der Unterschied folgt einer Logik: Je teurer der Kunde fĂŒr den HĂ€ndler in der Anschaffung ist, desto mehr gibt er ab.

Die Spalte rechts ist die eigentliche Auskunft. Hohe Provisionen sind kein Geschenk, sondern eine Aussage darĂŒber, was der HĂ€ndler sonst fĂŒr denselben Kunden zahlen mĂŒsste. Wo 100 Euro je Anmeldung gezahlt werden, kostet ein Klick in der Suchanzeige entsprechend viel.

Prozent und Festbetrag lassen sich nicht direkt vergleichen

30 Prozent auf ein Produkt fĂŒr 20 Euro sind sechs Euro. 40 Euro Festbetrag fĂŒr eine Kontoeröffnung sind vierzig. Wer Programme nach der Prozentzahl auswĂ€hlt, wĂ€hlt fast immer falsch – maßgeblich ist der Betrag je vermitteltem Abschluss.

[TABELLE]Die vier VergĂŒtungsmodelle
ModellWofĂŒr gezahlt wirdTypisch bei
Pay per Salejedem Kauf, meist als ProzentsatzHandel, Shops
Pay per Leadjeder Anmeldung oder Anfrage, als FestbetragVersicherungen, Banken, Bildung
Lifetimeallen kĂŒnftigen Zahlungen desselben KundenSoftware im Abonnement
Pay per Clickjedem Klick, unabhÀngig vom Kaufselten, meist Preisvergleiche
[TABELLE]GrĂ¶ĂŸenordnungen nach Bereich6
BereichGrĂ¶ĂŸenordnung der VergĂŒtungWarum gerade so hoch
Allgemeiner Onlinehandel1 bis 10 % vom Warenwerthohe Menge, dĂŒnne Margen
Mode und Einrichtung5 bis 15 %bessere Margen, RĂŒcksendungen eingerechnet
Reisen2 bis 8 %großer Warenkorb, kleine ProzentsĂ€tze
Software im Abonnement20 bis 30 %, oft dauerhaftein Kunde zahlt jahrelang weiter
Partnervermittlung, Dating25 bis 40 %sehr hohe Kosten fĂŒr eigene Werbung
Finanzen, Depots, Konten30 bis 100 € je Abschlussein Kunde bleibt im Schnitt viele Jahre
Fernstudium und Weiterbildung50 bis 120 € je Anmeldungsehr hoher Wert je Abschluss

Programm im Kopf, aber niemand, der es steuert?

Wir bauen Partnerprogramme auf und halten die Provisionen sauber – von der Einrichtung bis zur Abrechnung.

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Unsere Hall of Fame: ĂŒber 1.000 Kund:innen und ĂŒber 4.000 Projekte seit 2012 – jede Marke an der Wand haben wir sichtbarer gemacht.

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OsnabrĂŒckHeinrichstraße 14c
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Außerdem fĂŒr dich da in Hamburg, Berlin, Frankfurt, DĂŒsseldorf und MĂŒnchen.

Wir lieben, was wir tun – und das merkt man. Seit 2012 arbeiten wir mit Hands-on-MentalitĂ€t, fester Projektverantwortung und persönlichen Ansprechpartner:innen fĂŒr Unternehmen aus der DACH-Region.

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[RECHT UND STEUERN]

Gewerbe, Steuern und Grenzen

Hier gehen die meisten Ratgeberseiten baden. Entweder das Thema fehlt ganz, oder es stehen Zahlen da, die seit dem letzten Jahressteuergesetz nicht mehr stimmen. Wir haben die Werte deshalb im Gesetzestext nachgeschlagen, nicht in einem Ratgeber.

Das Gewerbe ist die Grenze, die keine ist. Anders als bei den SteuerbetrĂ€gen gibt es keine Bagatellgrenze: Wer planmĂ€ĂŸig und auf Dauer Einnahmen erzielen will, betreibt ein Gewerbe und muss es anmelden – auch bei 40 Euro im Monat. Die Anmeldung kostet je nach Gemeinde 15 bis 60 Euro. Was sich mit der Höhe Ă€ndert, ist nur, ob Steuern anfallen.

Drei Punkte, die regelmĂ€ĂŸig ĂŒbersehen werden:

  • ✓Die Grenzen gelten fĂŒr alle EinkĂŒnfte zusammen. Wer angestellt ist, hat den Grundfreibetrag schon durch das Gehalt ausgeschöpft. Dann ist jeder Euro aus dem Affiliate-GeschĂ€ft steuerpflichtig – nicht erst der Euro ĂŒber 12.348.
  • ✓Die Kleinunternehmerregelung ist eine Wahl, keine Pflicht. Sie erspart dir die Umsatzsteuer-Voranmeldung, nimmt dir aber den Vorsteuerabzug. Wer viel in Technik und Werkzeuge investiert, fĂ€hrt ohne sie manchmal besser.
  • ✓Bei auslĂ€ndischen Netzwerken wird es komplizierter. Dort greifen Reverse-Charge-Verfahren und die Zusammenfassende Meldung. Das ist der Punkt, an dem sich ein Steuerberater rechnet.

Das hier ist keine Steuer- oder Rechtsberatung

Die genannten BetrĂ€ge stehen so im Gesetz und sind hier verlinkt. Was sie in deinem Fall bedeuten, hĂ€ngt von deinen ĂŒbrigen EinkĂŒnften, deiner Rechtsform und deiner Gemeinde ab. Wir sind eine Marketingagentur, keine Steuerkanzlei – ab der ersten ernsthaften Einnahme lohnt sich ein GesprĂ€ch mit jemandem, der das darf.

[TABELLE]Die gesetzlichen Grenzen – nachgeschlagen im Gesetzestext
GrenzeBetragWo das stehtWas passiert darĂŒber
Grundfreibetrag Einkommensteuer12.348 € im Jahr§ 32a Abs. 1 EStG2Auf alles darĂŒber zahlst du Einkommensteuer.
Kleinunternehmergrenze25.000 € im Vorjahr, 100.000 € im laufenden Jahr§ 19 Abs. 1 UStG3Du musst Umsatzsteuer ausweisen und abfĂŒhren.
Freibetrag Gewerbesteuer24.500 € Gewerbeertrag§ 11 Abs. 1 GewStG5Gewerbesteuer fĂ€llt an, der Hebesatz hĂ€ngt von der Gemeinde ab.
[RECHT]

Die Kennzeichnungspflicht

Ein Affiliate-Link ist Werbung. Werbung muss als solche erkennbar sein – das steht im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, und ein Verstoß ist abmahnfĂ€hig.4

Die drei Regeln, die alles abdecken:

  1. Deutsches Wort. „Werbung“ oder „Anzeige“ – nicht „Ad“, nicht „Sponsored“, nicht „Affiliate“.
  2. Am Ort des Links, nicht am Seitenende. Der Hinweis muss sichtbar sein, ohne dass jemand scrollt oder klickt.
  3. Vor dem Klick, nicht danach. Wer erst nach dem Klick erfÀhrt, dass es Werbung war, wurde nicht aufgeklÀrt.

FĂŒr Videos und soziale Netzwerke gilt dasselbe – zusĂ€tzlich zur eingebauten Kennzeichnungsfunktion der Plattform, die allein nicht genĂŒgt, weil sie je nach Ansicht unterschiedlich prominent erscheint.

[TABELLE]Welche Kennzeichnung trÀgt4
FormulierungReicht das?BegrĂŒndung
„Werbung“jaDas eindeutige Wort, das jeder versteht.
„Anzeige“jaEbenso etabliert und gerichtsfest.
„Affiliate-Link“neinFachbegriff. Wer ihn nicht kennt, erkennt die Werbung nicht.
„Werbelink“ / „Provisionslink“fraglichWird uneinheitlich beurteilt – kein Verlass darauf.
„gesponsert durch 
“neinGerichte haben das als nicht ausreichend deutlich angesehen.
„*“ mit ErklĂ€rung am SeitenendeneinDie Kennzeichnung muss dort stehen, wo der Link steht.
gar nichtsneinDer teuerste Fehler in diesem GeschÀft.
[IM VERGLEICH]

Dieselben Links in den USA

Wer englischsprachig schreibt oder erkennbar amerikanische Leser hat, unterliegt zusĂ€tzlich den Regeln der Federal Trade Commission. Sie schreibt ausdrĂŒcklich, dass US-Recht auf BeitrĂ€ge aus dem Ausland zugreift, wenn absehbar ist, dass sie amerikanische Verbraucher erreichen.9

Zwei Dinge, die in den USA anders sind:

  • ✓Die Consumer Review Rule. Seit sie in Kraft ist, verbietet die FTC unter anderem, VergĂŒtung davon abhĂ€ngig zu machen, dass eine Bewertung positiv ausfĂ€llt. FĂŒr Affiliate-GeschĂ€fte heißt das: Ein Programm, das höhere Provisionen fĂŒr bessere Bewertungen zahlt, ist dort angreifbar. Am 22. Dezember 2025 hat die Behörde zehn Unternehmen deswegen verwarnt.11
  • ✓Die Behörde nimmt zuerst die HĂ€ndler. Sie verfolgt vorrangig die werbenden Unternehmen und deren Agenturen; gegen einzelne Empfehlende geht sie vor, wenn diese Hinweise trotz Ermahnung unterlassen.11

Wer beide Publika hat, hĂ€lt sich an die strengere Regel. Praktisch heißt das: das deutsche Wort „Werbung“ am Ort des Links, dazu bei englischsprachigen BeitrĂ€gen „ad“ oder „sponsored“ an derselben Stelle. Beides nebeneinander verstĂ¶ĂŸt gegen nichts.

[TABELLE]Affiliate-Links diesseits und jenseits des Atlantiks9
PunktDeutschlandUSA
Grund der PflichtAffiliate-Link ist eine Gegenleistung, der kommerzielle Zweck muss kenntlich sein„material connection“ zwischen Empfehlendem und Marke
ZulĂ€ssige Worte„Werbung“, „Anzeige“„advertisement“, „ad“, „sponsored“
AusdrĂŒcklich unzulĂ€ssigFachbegriffe wie „Affiliate-Link“, Sternchen mit Fußnote„sp“, „spon“, „collab“, alleinstehend „thanks“ oder „ambassador“
Woam Ort des Links, vor dem Klickmit der Empfehlung selbst; nicht im Profil, nicht am Ende, nicht hinter „Mehr“, nicht in einer Hashtag-Wolke
Im Videoim Video, nicht nur in der Beschreibungebenso, möglichst in Bild und Ton
Im Livestreamdauerhaft erkennbarregelmĂ€ĂŸig wiederholen
Plattform-Werkzeug alleingenĂŒgt nichtgenĂŒgt nicht
StrafrahmenAbmahnung nach dem UWGbis 53.088 US-Dollar je Verstoß10

Ein starkes Team. Wir betreuen dein Partnerprogramm.

Technik, Recht und Partnerpflege sitzen bei uns im selben Haus – deshalb bleibt die Abrechnung nachvollziehbar.

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[EINORDNUNG]

Wie seriös ist Affiliate-Marketing?

Das ist eine der Fragen, die Google selbst ĂŒber den Suchergebnissen einblendet, und die Antwort ist zweigeteilt.

Das Modell selbst ist es. Es steckt im Bundesverband, wird von 13 Netzwerken beziffert und vermittelt jeden sechsten Euro im deutschen Onlinehandel. Amazon, die Bahn, praktisch jeder große HĂ€ndler und die meisten Banken betreiben Partnerprogramme. Das ist kein Graubereich, sondern eine etablierte Vertriebsform.

Unseriös ist, was rundherum verkauft wird. Die Kurse, die 5.000 Euro im Monat „ohne eigene Website, ohne Vorkenntnisse, in 30 Tagen“ versprechen, verdienen ihr Geld nicht mit Affiliate-Marketing, sondern mit dem Verkauf von Kursen ĂŒber Affiliate-Marketing.

Der verlĂ€sslichste Test: Frag, woher die Besucher kommen sollen. Wer darauf keine konkrete Antwort hat – welcher Kanal, welche Suchbegriffe, welche Plattform –, verkauft eine Hoffnung.

[TABELLE]Sechs Versprechen, die nicht stimmen können
Woran du es erkennstWarum es nicht stimmt
„Passives Einkommen ab dem ersten Monat“Bis zur ersten Auszahlung vergehen 2 bis 4 Monate – Widerrufsfristen und Auszahlungsschwellen.
„Ohne eigene Reichweite“Ohne Besucher gibt es keine Klicks. Es gibt keinen Weg daran vorbei.
Screenshots hoher AuszahlungenEin Screenshot zeigt einen Monat, nicht den Aufwand davor und nicht die Monate danach.
Bezahlte Kurse als EinstiegAlle Netzwerke sind fĂŒr Publisher kostenlos. WofĂŒr genau zahlst du?
„Nischenseiten kaufen, Geld verdienen“Eine gekaufte Seite verliert Platzierungen, sobald sie nicht weitergepflegt wird.
Es wird ĂŒber Verdienst geredet, nicht ĂŒber SteuernWer die Gewerbeanmeldung nicht erwĂ€hnt, hat es selbst nie gemacht.
[ERSTE SCHRITTE]

Wie du anfÀngst

Die vierte Nutzerfrage, und die einzige, auf die es eine Reihenfolge gibt.

Die Reihenfolge ist das Entscheidende, und fast alle drehen sie um. Sie suchen zuerst Programme mit hoher Provision und ĂŒberlegen danach, wofĂŒr sie Besucher bekommen. Das funktioniert nicht, weil die Provisionshöhe nichts nĂŒtzt, wenn niemand liest. Wer mit Schritt 3 beginnt und Schritt 4 aufschiebt, hat nach einem Jahr etwas – wer es umgekehrt macht, hat nach einem Jahr Links ohne Leser.

Was realistisch ist: Die erste Zeit bringt nichts oder fast nichts. Das ist kein Zeichen, dass es nicht funktioniert – das ist die Zeit, in der Suchmaschinen und Leser eine neue Quelle erst einordnen.

[TABELLE]Die Reihenfolge, die funktioniert
SchrittWas zu tun istAufwand
1. Thema festlegenEin Bereich, in dem du etwas weißt und in dem Produkte gekauft werden. Beides muss zutreffen.1 Tag Nachdenken
2. Kanal wĂ€hlenWebsite, Video, Newsletter oder soziale Netzwerke. Einer, nicht vier.–
3. Reichweite aufbauenDer lange Teil. Erst kommen Besucher, dann Empfehlungen.der lÀngste Schritt
4. Programme auswÀhlenErst wenn Besucher da sind. Passend zum Thema, nicht zur Provisionshöhe.1 Tag
5. Gewerbe anmeldenVor der ersten Einnahme, nicht danach.1 Stunde, 15 bis 60 €
6. Kennzeichnung einbauenBei jedem Link, ab dem ersten.fortlaufend
7. MessenWelche Inhalte bringen Klicks, welche bringen VerkÀufe. Selten dieselben.fortlaufend
[ABLAUF]Affiliate Marketing How to do
  1. [01]Besucher deiner Website oder Blog
  2. [02]Besucher klickt auf Affiliate Link
  3. [03]Besucher kauft das beworbene Produkt
  4. [04]Provision erhalten
[WORAUF ES ANKOMMT]Werbung, die zum Inhalt passt
1Werbung passend zu den Inhalten der Webseite
2Verbindung von Werbung und Inhalten im Blick
3Verbindungen zu anderen Webseitenbetreibern knĂŒpfen
4Ein richtiges Netzwerk aufbauen
[FÜR HÄNDLER]

FĂŒr HĂ€ndler: das eigene Partnerprogramm

Die andere Seite des Marktes wird in Ratgebern selten behandelt, obwohl dort das Geld liegt: 932 Millionen Euro haben deutsche HĂ€ndler 2025 in den Kanal gesteckt.1

Der Reiz liegt in der Risikoverteilung. Wer 20 Prozent Provision zahlt, zahlt sie nur, wenn verkauft wurde – bei Suchanzeigen zahlst du auch fĂŒr die 97 von 100 Besuchern, die nichts kaufen. Das macht Partnerprogramme gerade in Branchen mit hohen Klickpreisen rechnerisch attraktiv.

Drei Dinge, die vorher geklĂ€rt sein mĂŒssen:

  • ✓Deine Marge. Wer 20 Prozent Provision zahlen will, braucht mehr als 20 Prozent Marge – sonst verkauft er mit Verlust und merkt es an der Menge.
  • ✓Deine Attribution. Wer nur nach Last Click bewertet, sieht rund die HĂ€lfte der Wirkung nicht.1 Das ist keine Kleinigkeit, sondern der Unterschied zwischen „lohnt sich nicht“ und „lohnt sich doppelt“.
  • ✓Wer die Partner betreut. Ein Partnerprogramm ohne Ansprechpartner schlĂ€ft schnell ein. Das ist die laufende Arbeit, die in der Kalkulation meistens fehlt.
[TABELLE]Partnerprogramm oder Suchanzeigen
Eigenes PartnerprogrammSuchanzeigen
Wann gezahlt wirdnach dem Verkaufje Klick, unabhÀngig vom Verkauf
Risikobeim Publisherbeim HĂ€ndler
Anlaufmehrere MonateTage
Laufende ArbeitPartnerbetreuung, PrĂŒfung, AbrechnungKampagnensteuerung
Kosten vorabNetzwerkgebĂŒhr, meist Einrichtung plus MonatsbetragMediabudget ab dem ersten Tag
Gut kalkulierbarja, weil erfolgsabhÀngignur mit belastbaren Quoten
BEKANNT AUS Bekannt aus Business Punk, W&V, Digital Bash, HORIZONT, t3n und SEOPRESSO Podcast

120+ Spezialist:innen – eine Marke.

SEO, SEA, Social, Content, Design, Tech: das komplette Spielfeld unter einem Dach. Feste Ansprechpartner:innen, kurze Wege.

André Hehemann, CEO bei Suchhelden
André Hehemann CEO
Andre Thyhatmer, Head of SEO bei Suchhelden
Andre Thyhatmer Head of SEO
Paula Niehoff, Head of SEA Operations bei Suchhelden
Paula Niehoff Head of SEA Operations
Diana Schatz, Head of Social Operations bei Suchhelden
Diana Schatz Head of Social Operations
Corinna Niessen, Head of Content bei Suchhelden
Corinna Niessen Head of Content
Malte Hundertmark, Head of AI-Development bei Suchhelden
Malte Hundertmark Head of AI-Development
Nele Ohmstede, User Experience Designer bei Suchhelden
Nele Ohmstede User Experience Designer
Einzelne Teammitglieder findest du unter: Gesamtes Team kennenlernen→

HĂ€ufige Fragen zum Affiliate-Marketing

Mo–Do 08:30–17:00, Fr 08:30–15:00 Uhr +49 541 507960-0
Was ist Affiliate-Marketing?+

Unter Affiliate-Marketing versteht man einen Bereich des Online-Marketings. Bei dieser Vertriebsart bietet ein Anbieter/Advertiser seinem Vertriebspartner/Affiliate Provision fĂŒr das Bereitstellen von WerbeflĂ€che auf der Website des Affiliate an.

Warum betreibt man Affiliate-Marketing?+

Affiliate-Marketing bringt den Online-Shops ein Netzwerk an professionellen Partnern, welches stÀndig erweitert werden kann. So gelingt es, die eigene Reichweite zu erhöhen und mehr potenzielle Kunden zu erreichen.

Was sind die Voraussetzungen fĂŒr Affiliate-Marketing?+

Die Voraussetzung fĂŒr Affiliate-Marketing ist eine langfristige Planung, sowie die Auswahl an passenden Partnern und ein zuverlĂ€ssiges Monitoring. Nur so kann ein Affiliate-Marketing gelingen, das Vorteile fĂŒr Affiliates und Werbende bietet.

Wie startet man Affiliate-Marketing?+

Um mit dem Affiliate-Marketing zu starten, benötigt man zunÀchst ein zuverlÀssiges Affiliate-System zum Monitoring seiner Affiliate-ErtrÀge.

Wie funktioniert Affiliate-Marketing genau?+
Du bekommst von einem HĂ€ndler einen Link mit einer Kennung, die dich identifiziert. Klickt jemand darauf, wird im Browser ein Vermerk gesetzt, meist fĂŒr 7 bis 30 Tage. Kauft die Person in dieser Zeit, wird der Kauf dir zugeordnet, und du erhĂ€ltst eine Beteiligung. FĂŒr den Kunden Ă€ndert sich am Preis nichts.
Wie viel Geld verdient man mit Affiliate-Marketing?+
Das hĂ€ngt an vier GrĂ¶ĂŸen: Besucherzahl, Klickrate, Kaufquote und Provision. Ein realistisches Beispiel: Bei 5 Prozent Klickrate und 3 Prozent Kaufquote braucht es rund 670 Besucher fĂŒr einen Verkauf. Bei 30 Euro je Verkauf sind fĂŒr 1.000 Euro im Monat etwa 22.000 Besucher nötig. Der Engpass ist fast nie die Provisionshöhe, sondern die Reichweite.
Ist Affiliate-Marketing seriös?+
Das Modell ja – es ist im Bundesverband Digitale Wirtschaft organisiert und vermittelt rund 16 Prozent des deutschen Retail-E-Commerce-Umsatzes. Unseriös ist ein Teil dessen, was darum herum verkauft wird: Kurse, die fĂŒnfstellige NebeneinkĂŒnfte ohne eigene Reichweite versprechen, verdienen ihr Geld mit dem Kurs, nicht mit dem Modell.
Brauche ich ein Gewerbe fĂŒr Affiliate-Marketing?+
In der Regel ja, und zwar von der ersten Einnahme an. Wer planmĂ€ĂŸig und auf Dauer Einnahmen erzielen will, betreibt ein Gewerbe – eine Bagatellgrenze gibt es dafĂŒr nicht. Die Anmeldung kostet je nach Gemeinde 15 bis 60 Euro. Was sich mit der Höhe der Einnahmen Ă€ndert, sind die Steuern, nicht die Anmeldepflicht.
Ab welchem Betrag muss ich Steuern zahlen?+
Einkommensteuer fĂ€llt auf zu versteuernde Einkommen ĂŒber dem Grundfreibetrag von 12.348 Euro an (§ 32a EStG). Wichtig: Die Grenze gilt fĂŒr alle EinkĂŒnfte zusammen. Wer angestellt ist, hat sie durch das Gehalt schon ausgeschöpft – dann ist jeder Euro aus dem Affiliate-GeschĂ€ft steuerpflichtig. Umsatzsteuer wird ab 25.000 Euro Vorjahresumsatz fĂ€llig (§ 19 UStG), Gewerbesteuer ab 24.500 Euro Gewerbeertrag (§ 11 GewStG).
Wie muss ich Affiliate-Links kennzeichnen?+
Mit einem deutschen Wort, das jeder versteht: „Werbung“ oder „Anzeige“. Der Hinweis muss beim Link stehen, nicht am Seitenende, und er muss vor dem Klick sichtbar sein. „Affiliate-Link“, „gesponsert durch“ oder ein Sternchen mit ErklĂ€rung ganz unten reichen nach der Rechtsprechung nicht aus.
Wie lange dauert es, bis die ersten Einnahmen kommen?+
Bis zur ersten Auszahlung vergehen ĂŒblicherweise zwei bis vier Monate, weil Widerrufsfristen abgewartet werden und die meisten Netzwerke erst ab einer Schwelle von 25 bis 100 Euro auszahlen. Bis ĂŒberhaupt nennenswerte BetrĂ€ge zusammenkommen, braucht ein neuer Kanal Zeit – Reichweite entsteht nicht sofort.
Welche Provisionen sind ĂŒblich?+
Im allgemeinen Onlinehandel 1 bis 10 Prozent vom Warenwert, bei Mode und Einrichtung 5 bis 15 Prozent, bei Software im Abonnement 20 bis 30 Prozent und oft dauerhaft. Als FestbetrĂ€ge: 30 bis 100 Euro bei Finanzprodukten, 50 bis 120 Euro bei Fernstudienanbietern. Die Höhe sagt vor allem, was der HĂ€ndler sonst fĂŒr denselben Kunden zahlen mĂŒsste.
Brauche ich eine eigene Website?+
Nein, aber du brauchst Reichweite irgendwo – Video, Newsletter, soziale Netzwerke oder eine Website. Eine eigene Website hat den Vorteil, dass sie dir gehört: Eine Plattform kann ihre Bedingungen Ă€ndern oder ein Konto sperren, und dann ist die Reichweite weg.
Wie viele Besucher brauche ich, damit es sich lohnt?+
Als GrĂ¶ĂŸenordnung: FĂŒr 1.000 Euro im Monat bei 30 Euro Provision je Verkauf und einer Kaufquote von 3 Prozent braucht es etwa 22.000 Besucher. Bei höheren Provisionen entsprechend weniger – bei 100 Euro je Abschluss reichen rund 6.700.
Lohnt sich ein eigenes Partnerprogramm fĂŒr meinen Shop?+
Das hĂ€ngt an deiner Marge und an deinen Klickpreisen. Der Reiz liegt darin, dass nur nach einem Verkauf gezahlt wird – bei Suchanzeigen zahlst du auch fĂŒr die Besucher, die nichts kaufen. In Branchen mit hohen Klickpreisen rechnet es sich deshalb eher. Voraussetzung ist eine Marge, die oberhalb der Provision liegt, und jemand, der die Partner betreut.
Warum wird mein Verkauf manchmal nicht gezÀhlt?+
Meist sind es technische GrĂŒnde: blockierte Cookies, ein Wechsel des GerĂ€ts zwischen Klick und Kauf, eine abgelaufene Zuordnungsfrist oder ein Gutscheinportal, das kurz vor dem Kauf dazwischengeht und die Zuordnung ĂŒbernimmt.
Gelten fĂŒr mich auch amerikanische Regeln?+
Wenn absehbar ist, dass deine BeitrĂ€ge amerikanische Verbraucher erreichen, ja – das schreibt die Federal Trade Commission ausdrĂŒcklich. Sie verlangt einen Hinweis bei jeder „material connection“, also auch bei jedem Affiliate-Link, lĂ€sst dafĂŒr „advertisement“, „ad“ und „sponsored“ zu und verbietet AbkĂŒrzungen wie „sp“, „spon“ und „collab“. Der Strafrahmen liegt bei 53.088 Dollar je Verstoß. Wer beide Publika hat, schreibt „Werbung“ am Ort des Links und bei englischsprachigen BeitrĂ€gen zusĂ€tzlich „ad“ oder „sponsored“.
[BELEGE]

Quellen

  1. Affiliate und Partner Marketing Circle (APMC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW): Marktzahlenerhebung Affiliate und Partner Marketing in Deutschland 2025. 932 Mio. € Investitionen (+8,3 %), 18,7 Mrd. € generierter Umsatz (+12,0 %), 228 Mio. Transaktionen (+9,2 %), 5,54 Mrd. Klicks (+16,0 %). Affiliate-Touchpoints sind in Standard-Attributionsmodellen bei 12,41 % der Transaktionen sichtbar, tatsĂ€chlich beteiligt sind sie bei 24,92 %. Rund 16 % des deutschen Retail-E-Commerce-Umsatzes werden ĂŒber Affiliate-Partnerschaften vermittelt. Der Gesamtwerbemarkt wuchs im selben Zeitraum um rund 3,2 %. Grundlage sind aggregierte Datenmeldungen von 13 in Deutschland aktiven Netzwerken und Plattformen fĂŒr die GeschĂ€ftsjahre 2024 und 2025 sowie eine ergĂ€nzende Touchpoint-Analyse realer Customer Journeys
    www.apmc.online/marktzahlen/abgerufen und geprĂŒft am 18.09.2026 (PrimĂ€rquelle des Branchenverbands)
  2. § 32a Abs. 1 EStG – Einkommensteuertarif. Der Grundfreibetrag betrĂ€gt 12.348 Euro; bis zu diesem zu versteuernden Einkommen fĂ€llt keine Einkommensteuer an
    www.gesetze-im-internet.de/estg/__32a.htmlgeltende Fassung, abgerufen am 18.09.2026 (Gesetzestext, PrimÀrquelle)
  3. § 19 Abs. 1 UStG – Kleinunternehmer. Die UmsĂ€tze sind steuerfrei, wenn der Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 Euro nicht ĂŒberschritten hat und im laufenden Kalenderjahr 100.000 Euro nicht ĂŒberschreitet
    www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.htmlgeltende Fassung, abgerufen am 18.09.2026 (Gesetzestext, PrimÀrquelle)
  4. § 5a Abs. 4 UWG – unlautere geschĂ€ftliche Handlung, wenn der kommerzielle Zweck einer geschĂ€ftlichen Handlung nicht kenntlich gemacht wird. Die Bewertung einzelner Formulierungen („Affiliate-Link“, „gesponsert durch“, Sternchenhinweis) folgt der dazu ergangenen Rechtsprechung; die Einordnung in der Tabelle gibt deren ĂŒberwiegende Linie wieder und ersetzt keine Rechtsberatung
    www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5a.htmlgeltende Fassung, abgerufen am 18.09.2026 (Gesetzestext, PrimÀrquelle)
  5. § 11 Abs. 1 GewStG – bei natĂŒrlichen Personen und Personengesellschaften wird der Gewerbeertrag um einen Freibetrag von 24.500 Euro gekĂŒrzt
    www.gesetze-im-internet.de/gewstg/__11.htmlgeltende Fassung, abgerufen am 18.09.2026 (Gesetzestext, PrimÀrquelle)
  6. Marktbeobachtung der Suchhelden-Redaktion: VergĂŒtungsmodelle und GrĂ¶ĂŸenordnungen, wie sie deutsche Partnerprogramme und Netzwerke in ihren öffentlichen Programmbedingungen selbst ausweisen – von 1 bis 15 Prozent im Handel ĂŒber 20 bis 30 Prozent bei Software im Abonnement bis zu FestbetrĂ€gen von 30 bis 120 Euro bei Finanz- und Bildungsangeboten. Angaben der Anbieter, keine eigene Erhebung; einzelne Programme weichen erheblich ab
    auf dieser SeiteProgrammbedingungen abgerufen am 18.09.2026
  7. Eigene Erhebung der Suchhelden-Redaktion in der Sistrix Toolbox: Klickpreise nach Branche ĂŒber 49 kommerzielle Suchbegriffe in acht Branchen, jeweils Median. Grundlage des Vergleichs zwischen Partnerprogramm und Suchanzeigen im HĂ€ndlerrechner
    de.sistrix.com/kw/crm+softwareWochendaten, erhoben am 18.09.2026
  8. Federal Trade Commission: Disclosures 101 for Social Media Influencers. Quelle fĂŒr die Pflicht bei jeder „material connection“, fĂŒr die zulĂ€ssigen Begriffe („advertisement“, „ad“, „sponsored“) und die ausdrĂŒcklich unzulĂ€ssigen („sp“, „spon“, „collab“, alleinstehend „thanks“ oder „ambassador“), fĂŒr die Platzierungsregeln sowie fĂŒr die Auslandsklausel: „If posting from abroad, U.S. law applies if it’s reasonably foreseeable that the post will affect U.S. consumers.“
    www.ftc.gov/business-guidance/resources/disclosures-101-social-media-inf
im Volltext abgerufen und geprĂŒft am 21.09.2026 (PrimĂ€rquelle der Behörde)
  9. Federal Trade Commission: FTC Publishes Inflation-Adjusted Civil Penalty Amounts for 2025. Die Höchststrafe fĂŒr VerstĂ¶ĂŸe gegen die Sections 5(l), 5(m)(1)(A) und 5(m)(1)(B) des FTC Act stieg zum 17.01.2025 von 51.744 auf 53.088 US-Dollar je Verstoß
    www.ftc.gov/news-events/news/press-releases/2025/02/ftc-publishes-inflat
abgerufen und geprĂŒft am 21.09.2026 (PrimĂ€rquelle der Behörde)
  10. Federal Trade Commission, Mitteilung vom 22.12.2025: Verwarnung von zehn Unternehmen wegen möglicher VerstĂ¶ĂŸe gegen die Consumer Review Rule. Die Regel verbietet unter anderem, VergĂŒtung oder Anreize davon abhĂ€ngig zu machen, dass eine Bewertung eine bestimmte Tendenz hat. Aus den Endorsement Guides zusĂ€tzlich: Die Verfolgung richtet sich vorrangig gegen Werbetreibende und deren Agenturen; gegen einzelne Empfehlende wird vorgegangen, „if the endorser hasn’t made required disclosures despite warnings“
    www.ftc.gov/news-events/news/press-releases/2025/12/ftc-warns-10-compani
abgerufen und geprĂŒft am 21.09.2026 (PrimĂ€rquelle der Behörde)

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Diesen Beitrag betreut Oskar Majzner, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Suchhelden.

Oskar Majzner · GeschĂ€ftsfĂŒhrer · Suchhelden GmbH
Aktualisiert am 09.10.2026 · Team kennenlernen →
Oskar Majzner, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Suchhelden