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PR Agentur: Was ist PR? Public Relations einfach erklärt

Was PR bedeutet, wie sie sich von Werbung unterscheidet, welche Instrumente es gibt, was eine PR-Agentur macht und warum Pressearbeit heute auch über die Sichtbarkeit in ChatGPT entscheidet.

  • ✓Definition, Ziele und PR-Instrumente mit Beispielen
  • ✓PR-Strategie in sieben Schritten und Pressemitteilung
  • ✓Eigene Stelle oder Agentur im Vergleich
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5,0
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[GRUNDLAGE]

Was bedeutet PR?

PR steht für Public Relations, auf Deutsch Öffentlichkeitsarbeit: die geplante, dauerhafte Kommunikation einer Organisation mit den Menschen und Gruppen, auf die sie angewiesen ist.

Das Ziel ist nicht ein einzelner Verkauf, sondern Vertrauen – bei Journalist:innen, Kund:innen, Mitarbeitenden, Behörden oder Geldgebern. Wer diesen Gruppen regelmäßig ehrliche, relevante Informationen gibt, bekommt einen guten Ruf. Und ein guter Ruf verkauft auf lange Sicht mehr als jede Anzeige.

Im Deutschen sagt man PR, Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit; alle drei meinen dasselbe. Die Abkürzung ÖA ist selten. Andere Bedeutungen von „PR“ – etwa Pull Request in der Softwareentwicklung, Personal Record im Sport oder das Länderkürzel für Puerto Rico – haben mit Öffentlichkeitsarbeit nichts zu tun.

Der Kern aller Definitionen: Beziehungen. PR verkauft nicht direkt, sondern pflegt die Beziehungen, ohne die ein Unternehmen nicht arbeiten kann. Deshalb heißt es Public Relations – und nicht Public Advertising.

[TABELLE]Drei Definitionen von Public Relations
WerDefinitionWas sie betont
Grunig und Hunt (1984)das Management der Kommunikation zwischen einer Organisation und ihren Öffentlichkeiten1PR ist eine Managementaufgabe, keine Textarbeit
PRSA, US-Berufsverband (2012)ein strategischer Kommunikationsprozess, der Beziehungen zum beiderseitigen Nutzen zwischen Organisationen und ihren Öffentlichkeiten aufbaut2beide Seiten sollen profitieren
Gabler Wirtschaftslexikonprofessionell gestaltete Auftragskommunikation1PR spricht im Auftrag einer Organisation – das darf man sehen
Zwei Kolleginnen mit Laptops an einem Besprechungstisch
[KOMMUNIKATION]Public Relations
  • ✓Information
  • ✓Coverage
  • ✓WWW
  • ✓Radio + TV-Spots
  • ✓Newspaper Article
  • ✓Events
  • ✓Image
  • ✓Communication

PR kurz gesagt

[KURZ GESAGT]

PR ist die Abkürzung für Public Relations, auf Deutsch Öffentlichkeitsarbeit. Gemeint ist die geplante Kommunikation eines Unternehmens oder einer Organisation mit der Öffentlichkeit – mit Medien, Kund:innen, Mitarbeitenden, Anwohner:innen oder Investor:innen. Anders als Werbung kauft PR keinen Platz, sondern verdient sich Aufmerksamkeit: durch Themen, über die andere berichten.

[DAS WICHTIGSTE IN 4 PUNKTEN]

PR bedeutet Public Relations, auf Deutsch Öffentlichkeitsarbeit

Der US-Berufsverband definiert sie als strategischen Kommunikationsprozess, der Beziehungen zum beiderseitigen Nutzen aufbaut.2

Der Unterschied zur Werbung:

Werbung bezahlt für ihren Platz und bestimmt den Inhalt. PR bezahlt nicht für den Platz – dafür entscheidet die Redaktion, was erscheint.

PR entscheidet heute auch über die Sichtbarkeit in KI-Antworten

In einer Auswertung von über 25 Millionen Links aus ChatGPT, Claude und Gemini stammten 84 Prozent der Quellen aus verdienten Medien – bezahlte Inhalte kamen auf 0,3 Prozent.10

PR ist ein Beruf mit gutem Gehalt

PR-Fachkräfte verdienen im Median 5.480 Euro brutto im Monat, Pressesprecher:innen 6.961 Euro.16

PR, Werbung, Marketing: der Unterschied

Die Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Die sauberste Unterscheidung verläuft über zwei Fragen: Wer bezahlt für den Platz, und wer bestimmt den Inhalt?

PR ist Teil der Unternehmenskommunikation, Werbung ist Teil des Marketings. In der Praxis arbeiten beide eng zusammen: Eine Produkteinführung braucht Anzeigen für Reichweite und einen Fachartikel für Vertrauen. Wer das eine für das andere hält, verärgert Journalist:innen – der häufigste Anfängerfehler in der Pressearbeit ist die „Pressemitteilung“, die in Wahrheit eine Anzeige ist.

Das PESO-Modell: vier Arten von Medien

Heute sortiert man die Kanäle meist nach dem PESO-Modell, das die PR-Beraterin Gini Dietrich 2014 eingeführt hat.20

Earned Media ist der wertvollste Teil – und der schwerste. Man kann ihn nicht kaufen, nur verdienen. Genau deshalb vertrauen Menschen ihm mehr. Und inzwischen vertrauen ihm auch Maschinen: Von den Quellen, die ChatGPT, Claude und Gemini in ihren Antworten angeben, stammen 84 Prozent aus verdienten Medien – Presse, Wissenschaft, Behörden, Lexika.10

[TABELLE]PR, Werbung, Marketing und Public Affairs im Vergleich
PR / ÖffentlichkeitsarbeitWerbungMarketingPublic Affairs
ZielVertrauen und RufVerkauf eines ProduktsUmsatz über den gesamten Marktpolitische Entscheidungen beeinflussen
Zielgruppealle Anspruchsgruppen, oft über die PresseKund:innen direktKund:innen und MarktPolitik, Verwaltung, Verbände
Wer zahlt den Platzniemand – die Aufmerksamkeit ist verdientdas Unternehmenje nach Maßnahmeniemand
Wer bestimmt den Inhaltam Ende die Redaktiondas Unternehmendas Unternehmenim Dialog
Zeithorizontlangfristigkurzfristigmittelfristiglangfristig
Glaubwürdigkeithoch, weil unabhängig geprüftniedriger, weil erkennbar bezahltunterschiedlichhoch, wenn transparent
[GRAFIK]Paid, Earned, Shared, OwnedAm stärksten wirkt, was in mehreren Kreisen zugleich stattfindet.
PESO-Modell: vier sich überlappende Kreise Paid, Earned, Shared und Owned Media; in der Mitte, wo alle vier zusammenkommen, steht die stärkste Wirkung
[TABELLE]Das PESO-Modell nach Gini Dietrich20
MedienartWas es istBeispieleRolle der PR
Paid – bezahltPlatz, für den du bezahlstAnzeigen, gesponserte Beiträge, Advertorialsgering; nur mit Kennzeichnung
Earned – verdientBerichte, die andere freiwillig über dich machenPresseartikel, Erwähnungen, Bewertungen, Podcast-AuftritteKernaufgabe
Shared – geteiltInhalte, die über soziale Netzwerke weitergegeben werdenBeiträge auf LinkedIn, Instagram, TikTok, Kommentaregroß
Owned – eigenKanäle, die dir gehörenWebsite, Blog, Newsletter, Kundenmagazingroß

Ziele, Vorteile und Aufgaben der PR

Das übergeordnete Ziel ist ein Ruf, der zur Wirklichkeit passt und dem Unternehmen nützt. Daraus leiten sich die typischen Ziele ab:

Der größte Vorteil von PR gegenüber Werbung ist die Glaubwürdigkeit: Ein Bericht in einem Fachmedium wirkt stärker als jede Anzeige, weil jemand Unabhängiges ihn für berichtenswert hielt. Dazu kommt die Haltbarkeit – ein Artikel ist noch Jahre später auffindbar, eine Anzeige verschwindet mit dem Budget.

Was macht man bei Public Relations?

Das ist die häufigste Frage zum Thema – und die Antwort ist konkreter, als viele denken. Eine typische Woche in der PR besteht aus:

  • ✓Bekanntheit steigern – bei Menschen, die das Unternehmen noch nicht kennen.
  • ✓Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufbauen – durch unabhängige Berichte statt Eigenlob.
  • ✓Image prägen – wofür das Unternehmen steht, was es von anderen unterscheidet.
  • ✓Reputation schützen – in Krisen schnell, ehrlich und einheitlich kommunizieren.
  • ✓Fachkräfte gewinnen – als Arbeitgeber sichtbar werden.
  • ✓Themen setzen – Meinungsführerschaft in einem Fachgebiet erarbeiten.

Themen finden

Was im Unternehmen passiert, ist für Außenstehende oft langweilig. PR sucht die Geschichte dahinter: die Zahl, die überrascht, die Person, die etwas zu sagen hat, der Bezug zu einer aktuellen Debatte.

Texte schreiben

Pressemitteilungen, Fachartikel, Interviewantworten, Reden, Beiträge für Website und soziale Netzwerke, Mitarbeiterinformationen.

Mit Journalist:innen sprechen

Anfragen beantworten, Themen anbieten, Interviews vorbereiten, Hintergrundgespräche führen – und einen Presseverteiler pflegen, der zu den Themen passt.

Beobachten und messen

Was wird über das Unternehmen und die Branche berichtet? Welche Themen laufen? Wie ist die Tonalität? Dafür gibt es Medienbeobachtung und Resonanzanalysen.

Krisen vorbereiten

Krisenmanagement beginnt vor der Krise: Wer spricht, wenn etwas schiefgeht? Welche Fakten sind freigegeben? Ein Krisenplan wird geschrieben, bevor er gebraucht wird.

Intern kommunizieren

Mitarbeitende sollten Neuigkeiten nicht aus der Zeitung erfahren. Interne Kommunikation ist PR für die wichtigste Zielgruppe.

Über 1.000 zufriedene Kund:innen.

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„Wir arbeiten seit knapp zwei Jahren mit den Suchhelden zusammen und lassen uns in SEO und SEA betreuen. Durch die professionelle Beratung und effektive Umsetzung konnten wir unsere Sichtbarkeit verbessern und relevante Kundenanfragen um ein Vielfaches steigern.“
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„Mit den Suchhelden habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht, besonders in SEO und SEA. Das Team ist professionell und freundlich und findet immer eine Lösung, die genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt ist.“
AB Aron Burdack
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„Wir sind sehr zufrieden – im Relaunch wie in der dauerhaften SEO- und SEA-Betreuung. Schnelle Reaktionszeiten, greifbare Reportings und Top-Ergebnisse! Wir bleiben gerne Kunde :)“
MK Michael Kämpfe
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„Die Suchhelden sind ne Wucht! SEO läuft genial, SEA mit Paula reibungslos und Content spitze. Was uns wirklich beeindruckt, ist die Zusammenarbeit aller Abteilungen und die scheinbar endlose Hilfsbereitschaft.“
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„Es ist eine wahre Freude mit den Suchhelden zu arbeiten. Bei ihrem multidisziplinären Ansatz schaffen sie es, perfekte Beratung und Hilfe zu jedem Bereich zu bieten, in meinem Fall: Shopify, SEO und Facebook Ads.“
RH Robin Haas
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„Wir arbeiten seit einigen Jahren mit den Suchhelden zusammen und haben das Unternehmen als zuverlässigen Partner kennengelernt. Von uns auf jeden Fall eine Empfehlung!“
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CF Cédric Fink
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CS Christian Stollfuß
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BS BPS Software
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„Unsere Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv und zielführend. Die Kommunikation ist sehr professionell, ruhig und sympathisch. Wir können die Suchhelden wärmstens empfehlen.“
LL Lukas Lauwiner
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Die Bereiche der PR

PR ist ein Sammelbegriff. Je nachdem, mit wem kommuniziert wird, unterscheidet man verschiedene Bereiche. In großen Unternehmen haben sie eigene Abteilungen, im Mittelstand macht oft eine Person alles.

Interne und externe PR gehören zusammen. Was draußen versprochen wird, muss drinnen gelebt werden. Eine Kampagne über "faire Arbeitgeber" wird zum Bumerang, wenn Mitarbeitende auf Bewertungsportalen das Gegenteil schreiben.

[TABELLE]Die Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit
BereichMit wemTypische Aufgaben
Pressearbeit (Media Relations)Journalist:innen, RedaktionenPressemitteilungen, Interviews, Pressekonferenzen, Presseverteiler
Interne KommunikationMitarbeitendeIntranet, Mitarbeitermagazin, Veranstaltungen, Führungskräftekommunikation
Krisenkommunikationalle AnspruchsgruppenKrisenplan, Sprachregelungen, schnelle Stellungnahmen
Produkt-PRKund:innen, FachpresseProdukteinführungen, Testberichte, Fachartikel
Corporate PRÖffentlichkeitUnternehmensprofil, Werte, Geschäftsberichte, Nachhaltigkeit (ESG/CSR)
Investor und Financial RelationsAktionär:innen, Analyst:innenFinanzkommunikation, Pflichtmitteilungen, Hauptversammlung
Public AffairsPolitik, VerwaltungPositionspapiere, Gespräche, Verbandsarbeit
Community RelationsNachbarschaft, GemeindeTag der offenen Tür, Sponsoring, Bürgerdialog
Employer BrandingBewerber:innenKarriereseite, Arbeitgeberbewertungen, Mitarbeiterstimmen
Online- und Digital PROnline-Medien, Blogs, CommunitiesOnline-Pressearbeit, Fachportale, Erwähnungen und Links, Monitoring
Social-Media-PR und Influencer RelationsCommunitys, Meinungsmacher:innenKanäle betreuen, Kooperationen, Dialog
Personal PRÖffentlichkeitGeschäftsführung oder Fachleute als Stimme des Unternehmens positionieren
[AUFGABENFELDER]Public Relations
  • ✓Werbung
  • ✓Pressearbeit
  • ✓Kommunikationspolitik
  • ✓Marketing
  • ✓Aufbau und Pflege von Beziehungen
  • ✓Management

PR-Instrumente und Maßnahmen

PR-Instrumente sind die Werkzeuge, mit denen Öffentlichkeitsarbeit ihre Ziele erreicht. Welche passen, hängt vom Ziel, von der Zielgruppe und vom Budget ab – nicht davon, was man schon immer gemacht hat.

Die Pressemitteilung ist das bekannteste Instrument – und das meistüberschätzte. Redaktionen bekommen sehr viele davon. Ohne echte Neuigkeit landet sie im Papierkorb. Eigene Daten, eine klare Meinung oder eine gute Geschichte bringen fast immer mehr als die zehnte Mitteilung über ein neues Büro.

Welche Instrumente zu deinem Vorhaben passen, zeigt der Finder:

[TABELLE]PR-Instrumente mit Zweck, Aufwand und Wirkung
InstrumentWofür es sich eignetAufwandWirkung
Pressemitteilungechte Neuigkeiten: Produkt, Zahlen, Personalien, Studiengeringabhängig vom Nachrichtenwert
Pressekonferenzgroße Neuigkeiten mit vielen Rückfragenhochnur bei hohem Interesse sinnvoll
Interview und HintergrundgesprächFachwissen zeigen, Themen setzenmittelhoch, weil persönlich
Fachartikel und NamensbeitragKompetenz in Fachmedien belegenmittellang anhaltend
Studien und eigene DatenBerichterstattung auslösen, zitiert werdenhochsehr hoch, auch in KI-Antworten
Fallstudie und AnwenderberichtNutzen an einem echten Kunden zeigenmittelhoch in B2B-Fachmedien
VeranstaltungenTag der offenen Tür, Messen, Podiumsdiskussionenhochstark in der Region
Sponsoring und gesellschaftliches EngagementVerankerung vor Ort, Werte zeigenmittel bis hochlangsam, aber stabil
Social MediaDialog, schnelle Reaktion, Einblickelaufendabhängig von Konsequenz
Influencer Relationsneue Zielgruppen über Meinungsmacher:innenmittelstark, wenn es passt
Newsletter und Kundenmagazineigene Leser:innen informierenlaufendBindung
Vorträge und PodcastsPersonen als Fachleute positionierenmittelVertrauen
[EINSATZGEBIETE]Public Relations: Einsatzgebiete und Instrumente
EinsatzgebieteInstrumente
Media RelationsMitteilungen, Konferenzen, Interviews, Tweets, Hintergrundgespräche, Redaktionsbesuche, Reisen, Footage,...
Corporate PublishingPrint-, Online- und Crossmediale Publikationen (Websites, Geschäftsbericht, Imagebroschüre, Flyer, Kunden- und Nachbarschaftszeitschriften, Blogs, Filme,...)
DialogveranstaltungTag der offenen Tür, Werksbesichtigungen/-Führungen, Podiumsdiskussionen, Bürgerversammlungen, Messen,...
Aktion, SponsoringGrundsteinlegung, Eröffnung, Spendenaufruf, Ideelle/Materielle Unterstützung von Projekten und Events,...

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[AUS DER PRAXIS]

Beispiele für PR: gelungen und misslungen

Nichts erklärt PR besser als Beispiele. Die gelungenen haben eines gemeinsam: Sie geben Menschen einen Grund, freiwillig darüber zu reden. Die misslungenen auch: Sie unterschätzen, dass die Öffentlichkeit mitredet.

Ein Beispiel für die dunkle Seite: 1929 inszenierte der PR-Pionier Edward Bernays für die American Tobacco Company bei der New Yorker Osterparade rauchende Frauen als "Fackeln der Freiheit".27 Handwerklich gilt die Aktion als Meisterstück – inhaltlich zeigt sie, warum PR ethische Grenzen braucht.

Share a Coke (ab 2011)

Coca-Cola ersetzte in Australien das Logo auf den Flaschen durch häufige Vornamen. Menschen suchten ihren Namen, fotografierten die Flaschen und teilten sie – die Kampagne ging in viele Länder.21 Warum es wirkte: Das Produkt wurde zum Anlass für eine persönliche Geschichte.

IHOP wird IHOb (2018)

Die Pfannkuchen-Kette kündigte an, ihren Namen zu ändern, und ließ tagelang raten, wofür das "b" steht. Die Auflösung: Burger.22 Warum es wirkte: Neugier plus ein Rätsel, über das Medien und Nutzer:innen gerne spekulieren.

Life Lolli (seit 2019)

Die Knochenmarkspenderzentrale des Universitätsklinikums Düsseldorf verschickt Lutscher mit eingebautem Wattestäbchen: Wer ihn lutscht, gibt gleichzeitig die Probe für die Registrierung als Stammzellspender:in ab.23 Warum es wirkte: Ein ernstes Thema bekam eine einfache, freundliche Handlung – und Influencer:innen machten mit.

#myNYPD (2014)

Die New Yorker Polizei rief dazu auf, Fotos mit Polizist:innen zu teilen. Binnen kurzer Zeit wurde der Hashtag mit Bildern von Polizeigewalt geflutet.24 Die Lehre: Wer die Öffentlichkeit zum Mitmachen einlädt, muss wissen, was sie wirklich denkt.

United Airlines (2017)

Ein Passagier wurde gewaltsam aus einem überbuchten Flugzeug geholt. Die erste Stellungnahme des Konzernchefs sprach beschönigend von "Umbuchung" – und machte aus einem Vorfall eine weltweite Krise.25 Die Lehre: In der Krise zählt die erste Reaktion, und sie muss menschlich sein.

Nestlé und Greenpeace (2010)

Greenpeace kritisierte mit einem Video das Palmöl in KitKat. Nestlé ließ das Video löschen – und sorgte so dafür, dass es erst recht verbreitet wurde.26 Die Lehre: Kritik lässt sich nicht wegdrücken, nur beantworten.

[RÜCKBLICK]

Geschichte der PR und die vier Modelle

Öffentlichkeitsarbeit ist so alt wie Macht und Handel. Als Beruf ist sie gut hundert Jahre alt. Einige Stationen, die oft falsch weitererzählt werden, hier mit Beleg:

Die vier PR-Modelle nach Grunig und Hunt

Die bekannteste Einteilung stammt von James Grunig und Todd Hunt (1984). Sie beschreibt vier Arten, wie Organisationen mit der Öffentlichkeit kommunizieren – vom Marktschreier bis zum echten Dialog.4

Achtung bei den Prozentzahlen: Im Netz kursieren für diese Modelle auch die Werte 25, 35, 35 und 5 Prozent. Sie stammen nicht von Grunig und Hunt, sondern aus einer späteren deutschen Schätzung – auch die alte Fassung dieser Seite hatte das verwechselt. Beide Werte sind Schätzungen, keine Messungen.

[GRAFIK]Von der Spendenbroschüre zur KI-Quelleknapp 400 Jahre Öffentlichkeitsarbeit.
Zeitstrahl der PR-Geschichte: 1643 Harvard-Broschüre, 1841 preußisches Ministerial-Zeitungsbüro, 1906 Ivy Lees Declaration of Principles, 1923 Bernays’ erstes PR-Buch, 1958 Gründung der DPRG, 2014 PESO-Modell, 2026 KI zitiert vor allem verdiente Medien
[TABELLE]Stationen der PR-Geschichte · mit Beleg
JahrWas geschah
1643In London erscheint "New England’s First Fruits", eine Werbebroschüre für Spenden an das Harvard College – oft als eine der ersten PR-Schriften genannt.9
1841Preußen richtet ein Ministerial-Zeitungsbüro ein, 1848 folgt das Literarische Kabinett – frühe staatliche Pressestellen.7
um 1870Krupp stellt einen Journalisten für die Pressearbeit ein, 1890 entsteht ein eigenes Nachrichten-Bureau.8
1906Ivy Lee veröffentlicht seine "Declaration of Principles": Fakten liefern, die Entscheidung über den Abdruck bleibt bei der Redaktion.5
1923Edward Bernays veröffentlicht "Crystallizing Public Opinion", eines der ersten Bücher über PR als Beruf.6
1950/51Albert Oeckl schlägt "Öffentlichkeitsarbeit" als Abteilungsnamen vor; ab 1960 lehrt er das Fach.28
1958In Köln wird die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) gegründet.3
2014Gini Dietrich stellt das PESO-Modell vor.20
2025/26KI-Systeme stützen sich in ihren Antworten vor allem auf verdiente Medien – PR wird Teil der KI-Sichtbarkeit.10
[TABELLE]Die vier PR-Modelle nach Grunig und Hunt (1984)4
ModellKommunikationZielTypisch fürGeschätzter Anteil (USA, 1984)
PublicityEinweg, vereinfacht, teils übertriebenAufmerksamkeit, VerkaufVeranstalter, Sport, Unterhaltung15 %
InformationstätigkeitEinweg, sachlich und wahraufklärenBehörden, Verbände, viele Unternehmen50 %
Asymmetrische Zwei-Wege-KommunikationRückmeldung wird erforscht, um zu überzeugenüberzeugenwettbewerbsintensive Unternehmen20 %
Symmetrische Zwei-Wege-Kommunikationechter Dialog, beide Seiten können sich änderngegenseitiges Verständnisreguliertes Umfeld, Verbände15 %
[PR-MODELLE]Public Relations – die vier Modelle
PublicityInformationstätigkeitÜberzeugungsarbeitDialog
Charakteristikpropagierenmitteilen und verlautbarenargumentierensich austauschen
Ziel/ZweckAnschlusshandlungAufklärungErziehungKonsens
Art der KommunikationEinwegkommunikation, stark verkürzte AussagenEinwegkommunikation, umfassende Mitteilungenasymmetrische Zwei-Wege-Kommunikation, Berücksichtigung des Feedbacksymmetrische Zwei-Wege-Kommunikation, Mediation
KommunikationsmodellSender > Empfänger (Stimulus-Response)Sender > EmpfängerSender < > EmpfängerGruppe < > Gruppe (Konvergenzmodell)
Art der Erforschungquantitative Reichweiten- und AkzeptanzstudienVerständlichkeits-studienEvaluierung von Einstellungen, MeinungsforschungEvaluierung des Vertrauens, Verhaltensforschung
Typische VerfechterP.T. BarnumI.LeeE. L. BernaysJ.F. Grunig, Berufsverbände
Anwender heuteParteien,Veranstalter, VerkaufsfördererBehörden, UnternehmenUnternehmen, Verbände, KirchenUnternehmen, PR Agenturen
Geschätzter Anteil der Anwendungen25 %35 %35 %5 %

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[STRATEGIE]

PR-Strategie entwickeln in sieben Schritten

PR ohne Strategie ist Zufall. Eine gute Strategie passt auf zwei Seiten und beantwortet sieben Fragen – in dieser Reihenfolge, weil jede auf der vorigen aufbaut.

Schritt 1: Ausgangslage analysieren

Wie bekannt ist das Unternehmen? Wie wird es wahrgenommen, was wurde bisher berichtet, in welchen Medien, mit welcher Tonalität? Was sagen Kund:innen, Mitarbeitende und Bewertungsportale? Welche Themen besetzen die Wettbewerber? Und neu: Was antworten ChatGPT und Googles KI-Übersicht, wenn man nach dem Unternehmen oder der Branche fragt?

Schritt 2: Zielgruppen festlegen

Nicht "die Öffentlichkeit", sondern konkrete Gruppen: Fachjournalist:innen einer Branche, Einkäufer:innen im Mittelstand, Bewerber:innen, Anwohner:innen. Personas helfen: Was liest diese Person, wem vertraut sie, welche Fragen hat sie?

Schritt 3: Kommunikationsziele und Kennzahlen bestimmen

Kommunikationsziele sind keine Unternehmensziele. "Mehr Umsatz" ist ein Unternehmensziel; "in den drei wichtigsten Fachmedien als Ansprechpartner für Thema X genannt werden" ist ein Kommunikationsziel. Jedes Ziel braucht eine Kennzahl (Key Performance Indicator, KPI) und eine Frist – sonst lässt sich nie sagen, ob es erreicht ist.

Schritt 4: Kernbotschaft formulieren

Ein bis zwei Sätze, die sagen, wofür das Unternehmen steht und warum das für die Zielgruppe wichtig ist. Kurz, belegbar, ohne Superlative. Der häufigste Fehler: zu viel in die Botschaft packen und sie für Eigenlob nutzen.

Schritt 5: Kanäle und Kontaktpunkte wählen

Wo sind die Zielgruppen tatsächlich? Fachmedien, Lokalzeitung, LinkedIn, Podcasts, Branchenportale, Messen. Das PESO-Modell hilft beim Sortieren: Welche Kanäle gehören dir, welche musst du dir verdienen, wo teilen andere deine Inhalte?

Schritt 6: Maßnahmenplan erstellen

Ein Themenplan für die nächsten sechs bis zwölf Monate mit festen Anlässen – Messen, Jubiläen, Geschäftszahlen, Produkteinführungen – und Platz für Aktuelles. Für jedes Thema: Instrument, Kanal, Verantwortliche, Termin.

Schritt 7: Budget festlegen

Personal, Agentur, Medienbeobachtung, Werkzeuge, Veranstaltungen, Fotos und Videos – plus ein Puffer für Unvorhergesehenes. Das Budget gehört in die Strategie, nicht erst in die Umsetzung.

Danach: umsetzen, messen, nachsteuern. Die Kennzahlen aus Schritt 3 werden laufend erhoben, nicht erst nach einem Jahr. Nur so lässt sich eine Strategie korrigieren, bevor das Budget verbraucht ist.

Pressemitteilung schreiben: Aufbau und Checkliste

Eine Pressemitteilung hat einen einzigen Zweck: einer Redaktion in wenigen Sekunden zu zeigen, dass hier eine Nachricht steckt. Deshalb folgt sie einem festen Aufbau.

Was eine Nachricht zur Nachricht macht

Redaktionen wählen nach Nachrichtenwerten aus. Je mehr davon zutreffen, desto höher die Chance auf Veröffentlichung: Aktualität (heute, nicht vor drei Wochen), Nähe (regional oder fachlich), Tragweite (wie viele Menschen betrifft es), Überraschung (etwas Unerwartetes), Prominenz (bekannte Personen oder Marken), Konflikt (unterschiedliche Positionen) und Menschen (eine Geschichte statt einer Statistik).

Die häufigsten Fehler

  • ✓Werbesprache: "innovativ", "führend", "einzigartig" – solche Wörter streichen Redaktionen als Erstes, und oft die ganze Mitteilung gleich mit.
  • ✓Keine Nachricht: Ein neues Büro, eine neue Website oder ein Messestand sind für Außenstehende selten interessant.
  • ✓Die Nachricht steht im dritten Absatz. Der erste Satz muss sie enthalten.
  • ✓Falsche Adressaten: Eine Mitteilung an Tausende Adressen verärgert die meisten davon. Ein kleiner, passender Verteiler bringt mehr.
  • ✓Nachhaken mit Druck: "Wann erscheint der Artikel?" ist die Frage, die Journalist:innen am wenigsten hören wollen.

Der Check prüft deinen Entwurf auf die wichtigsten Punkte:

[TABELLE]Aufbau einer Pressemitteilung
TeilInhaltFaustregel
Überschriftdie Nachricht in einem Satzkonkret statt kreativ, keine Werbesprache
Ort und DatumDachzeile vor dem ersten Absatz"Osnabrück, 27. September 2026 –"
Lead (erster Absatz)die wichtigsten W-Fragen: wer, was, wann, wo, wie, warummuss allein stehen können
HauptteilDetails, Hintergrund, ZahlenWichtiges zuerst, Unwichtiges zuletzt
ZitatEinordnung durch eine verantwortliche Personeine Meinung, keine Wiederholung der Fakten
Unternehmensprofil (Boilerplate)drei bis fünf Sätze über das Unternehmengleichbleibend, sachlich
PressekontaktName, Telefon, E-Mailerreichbar, auch am Erscheinungstag
[MESSEN]

PR-Erfolg messen

PR gilt als schwer messbar. Das stimmt nur, wenn man vorher keine Ziele festgelegt hat. Die Fachwelt unterscheidet drei Ebenen:

PR-Tools helfen beim Messen: Medienbeobachtungsdienste und Monitoring-Werkzeuge sammeln Veröffentlichungen, berechnen Reichweiten und werten die Tonalität aus; kostenlose Einstiegspunkte sind Google Alerts und die Suche in Nachrichtenportalen.

Share of Voice ist der Anteil deines Unternehmens an allen Nennungen deiner Branche in den beobachteten Medien. Tonalität zeigt, ob positiv, neutral oder negativ berichtet wird. Beides zusammen sagt mehr als die bloße Zahl der Artikel.

Der Anzeigenäquivalenzwert ist kein Erfolgsmaß. Noch immer rechnen manche Berichte aus, was eine Anzeige in der Größe eines Artikels gekostet hätte. Der internationale Messverband AMEC erklärt diese Rechnung in seinen Barcelona Principles ausdrücklich für ungültig – ein Artikel und eine Anzeige wirken nicht gleich.12

Neu dazu gekommen: Wie oft ein Unternehmen in den Antworten von ChatGPT, Gemini oder Googles KI-Übersicht genannt wird, ist inzwischen eine eigene Kennzahl. Wie man sie misst, erklären wir auf unserer Seite zur KI-Sichtbarkeit.

[TABELLE]Drei Ebenen der PR-Messung
EbeneFrageKennzahlen
OutputWas haben wir getan?Pressemitteilungen, Interviews, Beiträge, Veranstaltungen
OutcomeWas ist bei der Zielgruppe angekommen?Veröffentlichungen, Reichweite, Share of Voice, Tonalität, Erwähnungen in KI-Antworten, Besuche und Links auf die Website
Outflow / WirkungWas hat es dem Unternehmen gebracht?Bekanntheit in Umfragen, Anfragen, Bewerbungen, Markensuchen bei Google, Vertrauen

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PR, SEO und KI-Sichtbarkeit: warum Pressearbeit wichtiger wird

Lange galt PR als Imagepflege ohne messbaren Effekt auf den Vertrieb. Das hat sich geändert – nicht wegen der Presse, sondern wegen der Maschinen, die sie lesen.

KI-Systeme vertrauen verdienten Medien. Muck Rack hat über 25 Millionen Links aus Antworten von ChatGPT, Claude und Gemini ausgewertet: 84 Prozent der Quellen stammen aus verdienten Medien, Journalismus allein macht 27 Prozent aus. Bezahlte Inhalte und Advertorials kommen auf 0,3 Prozent.10 Wer in Fachmedien, Studien und unabhängigen Berichten vorkommt, wird auch von KI genannt. Wer nur Anzeigen schaltet, nicht.

Erwähnungen zählen mehr als Links. Eine Auswertung von 75.000 Marken fand, dass die Sichtbarkeit in Googles KI-Übersichten dreimal enger mit Markenerwähnungen im Netz zusammenhängt als mit Backlinks.11 Genau das ist das Arbeitsergebnis guter Pressearbeit: Andere schreiben über dich.

Digital PR verbindet beides. Klassische Pressearbeit zielt auf Berichte, SEO auf Links. Digital PR zielt auf Berichte in Online-Medien, die das Unternehmen nennen und idealerweise auf eine passende Seite verlinken – mit einer eigenen Auswertung, einem nützlichen Rechner oder einer klaren Expertenmeinung als Anlass. Das stärkt Rankings, Marke und KI-Sichtbarkeit zugleich. Mehr dazu auf unseren Seiten zur Linkbuilding-Agentur und zur GEO-Agentur.

Wie PR-Profis selbst KI einsetzen

KI schreibt heute Entwürfe, fasst Medienberichte zusammen und schlägt Themen vor. Wo die Grenzen liegen, zeigt der PR-Trendmonitor 2026: 43 Prozent der befragten PR-Fachleute verzichten bei rechtlichen Inhalten bewusst auf KI, 34 Prozent bei Krisenstatements; nur 17 Prozent können sich KI überall vorstellen.18 Die Richtung ist klar: KI für Recherche und Rohfassung, Menschen für Urteil, Verantwortung und Beziehungen.

[GRAFIK]Was KI zitiert, hat sich jemand verdient – gekaufte Inhalte spielen praktisch keine Rolle.

Woher die Quellen in KI-Antworten stammen · über 25 Mio. Links aus ChatGPT, Claude und Gemini

Earned Media gesamt
84 % davon Journalismus
27 % bezahlt, Advertorial
0,3 %

Muck Rack, Generative Pulse, Mai 202610 · Earned Media umfasst Presse, Wissenschaft, Behörden, Lexika und Inhalte Dritter

[RECHT]

Recht: Kennzeichnung und Pressekodex

PR bewegt sich an der Grenze zwischen Information und Werbung. Zwei Regeln sollte jede:r kennen:

  • ✓Bezahltes muss erkennbar sein. Die Landespressegesetze verlangen, entgeltliche Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften mit "Anzeige" zu kennzeichnen.14 Das Wettbewerbsrecht verbietet, den kommerziellen Zweck einer Veröffentlichung zu verschleiern.15 Ein Advertorial ohne Kennzeichnung ist deshalb kein PR-Trick, sondern ein Rechtsverstoß.
  • ✓Redaktion und Werbung bleiben getrennt. Der Pressekodex verpflichtet Redaktionen, redaktionelle Texte und bezahlte Veröffentlichungen klar zu trennen.13 Wer eine Berichterstattung an eine Anzeigenbuchung koppeln will, verliert das Vertrauen der Redaktion.

Das hier ist keine Rechtsberatung. Bei Kampagnen mit Gewinnspielen, Gesundheitsaussagen oder Vergleichen mit Wettbewerbern gehört eine juristische Prüfung dazu.

[ZUSAMMENARBEIT]

PR-Agentur: Aufgaben, Auswahl und Kosten

Eine PR-Agentur übernimmt Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag eines Unternehmens: Strategie, Pressearbeit, Texte, Medienkontakte, Krisenkommunikation und Erfolgsmessung. Sie bringt, was intern oft fehlt: Kontakte zu Redaktionen, Erfahrung aus vielen Branchen und einen Blick von außen.

Inhouse oder Agentur?

In der Praxis ist die Mischung am häufigsten: Eine Person im Unternehmen hält die Fäden zusammen, die Agentur liefert Konzept, Kontakte und Schreibkapazität.

Was kostet eine PR-Agentur?

PR-Agenturen rechnen meist auf drei Arten ab: Retainer (fester Monatsbetrag für ein vereinbartes Leistungspaket), Stundensatz (nach Aufwand) oder Projektpreis (etwa für eine Produkteinführung oder eine Studie). Was es kostet, hängt von Umfang, Branche, Laufzeit und der Erfahrung des Teams ab. Eine öffentliche Verbandsstatistik zu Stundensätzen gibt es nicht; lass dir deshalb immer eine Aufschlüsselung nach Leistungen geben.

Zum Vergleich lohnt der Blick auf die interne Alternative: Eine PR-Fachkraft verdient im Median 5.480 Euro brutto im Monat, eine Pressesprecherin oder ein Pressesprecher 6.961 Euro – ohne Arbeitgeberanteile, Arbeitsplatz und Werkzeuge.16

Woran du eine gute PR-Agentur erkennst

  • ✓Sie fragt zuerst nach Zielen, nicht nach dem Budget für Pressemitteilungen.
  • ✓Sie kennt deine Fachmedien und kann Redakteur:innen nennen, mit denen sie gearbeitet hat.
  • ✓Sie verspricht keine Veröffentlichungen. Wer garantierte Artikel verkauft, verkauft meist Anzeigen.
  • ✓Sie misst Wirkung, nicht Ausstoß – und verzichtet auf den Anzeigenäquivalenzwert.
  • ✓Sie denkt digital: Website, Suchmaschinen, soziale Netzwerke und KI-Sichtbarkeit gehören heute zur Öffentlichkeitsarbeit.
  • ✓Sie schlägt dir auch ab, was nichts bringt – etwa die Pressekonferenz ohne Nachricht.

PR bei Suchhelden

Wir sind eine Agentur für SEO, GEO, Ads und Social Media und verbinden Öffentlichkeitsarbeit mit digitaler Sichtbarkeit: Pressearbeit und Fachartikel, die in Google gefunden, von Fachmedien aufgegriffen und von KI-Systemen zitiert werden – mit eigenen Daten als Anlass und gekennzeichneten Advertorials, wo sie sinnvoll sind. Wie gut du heute schon in KI-Antworten vorkommst, zeigt unsere Seite zur KI-Sichtbarkeit.

[TABELLE]Eigene PR-Stelle oder Agentur
Eigene PR-StellePR-Agentur
Stärkekennt das Unternehmen, ist immer daMedienkontakte, Erfahrung, Kapazität bei Bedarf
Schwächeeine Person kann nicht alles; Urlaub und Krankheitbraucht Einarbeitung und gutes Briefing
KostenGehalt plus Arbeitgeberkosten, fixRetainer, Stundensatz oder Projekt, flexibel
Passt, wennlaufend viel zu kommunizieren istSpezialwissen, Spitzen oder ein Neustart gefragt sind
[BERUFSBILD]

Beruf PR: Aufgaben, Gehalt, Studium

In Deutschland arbeiten laut Bundesagentur für Arbeit 41.860 Menschen sozialversicherungspflichtig in der Öffentlichkeitsarbeit – dazu kommen Selbstständige und verbeamtete Pressesprecher:innen. Zum Vergleich: Redakteur:innen und Journalist:innen sind es 83.270.17

Was man in der PR verdient: Der Median liegt deutlich über dem aller Vollzeitbeschäftigten (4.217 Euro). Bei den Gehaltserhöhungen gingen Agenturbeschäftigte zuletzt öfter leer aus: 56 Prozent der Agenturbeschäftigten hatten laut PR-Trendmonitor in zwölf Monaten kein Gehaltsplus, in Unternehmen waren es 33 Prozent.1619

Wie man in die PR kommt: Es gibt keinen geschützten Berufsweg. Üblich sind ein Studium – Kommunikations- oder Medienwissenschaft, Journalistik, ein PR-Studiengang oder ein fachfremdes Studium plus Praxis –, danach ein Volontariat oder Traineeprogramm in einer Agentur, Pressestelle oder Redaktion. Viele kommen aus dem Journalismus. Weiterbildungen bieten Berufsverbände und Akademien an; für eine Einstellung zählen am Ende Schreibfähigkeit, Urteilsvermögen und Kontakte.

Typische Berufsbezeichnungen: PR-Referent:in, PR-Manager:in, PR-Berater:in (meist in Agenturen), Pressesprecher:in, Leitung Unternehmenskommunikation, Social-Media- oder Content-Manager:in mit PR-Aufgaben. PR-Jobs gibt es in Agenturen, Pressestellen von Unternehmen, Verbänden und Behörden; viele arbeiten auch als Freelancer. Ein Praktikum in einer Agentur oder Pressestelle ist der übliche erste Schritt; einen anerkannten Ausbildungsberuf für PR gibt es nicht, wohl aber berufsbegleitende Weiterbildungen von Verbänden und Akademien.

Was in einer Stellenbeschreibung für PR typischerweise steht: Pressearbeit und Medienkontakte, Texte für Presse, Website und soziale Netzwerke, Themen- und Redaktionsplanung, Krisenkommunikation, Medienbeobachtung und Reporting, Zusammenarbeit mit Geschäftsführung, Marketing und Agenturen.

[GRAFIK]PR zahlt überdurchschnittlich – mit Verantwortung für die Außendarstellung steigt das Gehalt deutlich.

Bruttomonatsgehalt in der PR · Median, Vollzeit, Stichtag 31.12.2025

Führungskraft Öffentlichkeitsarbeit
7.749 € Pressesprecher:in
6.961 € PR-Fachkraft / PR-Manager:in
5.480 € alle Vollzeitbeschäftigten
4.217 €

Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas16 · ohne Beamte und Selbstständige

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120+ Spezialist:innen – eine Marke.

SEO, SEA, Social, Content, Design, Tech: das komplette Spielfeld unter einem Dach. Feste Ansprechpartner:innen, kurze Wege.

André Hehemann, CEO bei Suchhelden
André Hehemann CEO
Andre Thyhatmer, Head of SEO bei Suchhelden
Andre Thyhatmer Head of SEO
Paula Niehoff, Head of SEA Operations bei Suchhelden
Paula Niehoff Head of SEA Operations
Diana Schatz, Head of Social Operations bei Suchhelden
Diana Schatz Head of Social Operations
Corinna Niessen, Head of Content bei Suchhelden
Corinna Niessen Head of Content
Malte Hundertmark, Head of AI-Development bei Suchhelden
Malte Hundertmark Head of AI-Development
Nele Ohmstede, User Experience Designer bei Suchhelden
Nele Ohmstede User Experience Designer
Einzelne Teammitglieder findest du unter: Gesamtes Team kennenlernen→

Häufige Fragen zu PR

Mo–Do 08:30–17:00, Fr 08:30–15:00 Uhr +49 541 507960-0
Was ist PR?+
PR ist die Abkürzung für Public Relations, auf Deutsch Öffentlichkeitsarbeit. Gemeint ist die geplante, dauerhafte Kommunikation einer Organisation mit ihren Anspruchsgruppen – Medien, Kund:innen, Mitarbeitenden, Politik oder Anwohner:innen – mit dem Ziel, Vertrauen und einen guten Ruf aufzubauen.
Was bedeutet die Abkürzung PR?+
PR steht für Public Relations, wörtlich "öffentliche Beziehungen". Im Deutschen wird meist Öffentlichkeitsarbeit gesagt. In anderen Zusammenhängen steht PR auch für Pull Request, Personal Record oder Puerto Rico.
Was macht man bei Public Relations?+
Themen finden, Texte schreiben, mit Journalist:innen sprechen, Interviews und Veranstaltungen organisieren, soziale Netzwerke betreuen, Medien beobachten, Krisen vorbereiten und die Mitarbeitenden informieren. Dazu kommen Strategie, Planung und die Messung der Ergebnisse.
Was ist der Unterschied zwischen PR und Werbung?+
Werbung bezahlt für ihren Platz und bestimmt den Inhalt selbst. PR bezahlt nicht für den Platz; ob und wie berichtet wird, entscheidet die Redaktion. Deshalb ist PR glaubwürdiger, aber weniger planbar. Werbung zielt kurzfristig auf Verkauf, PR langfristig auf Vertrauen.
Was ist der Unterschied zwischen PR und Marketing?+
Marketing richtet das ganze Angebot auf den Markt aus – Produkt, Preis, Vertrieb, Werbung – und zielt auf Umsatz. PR ist Teil der Unternehmenskommunikation und zielt auf Beziehungen zu allen Anspruchsgruppen, nicht nur zu Kund:innen. Beide arbeiten eng zusammen.
Was ist der Unterschied zwischen Public Relations und Public Affairs?+
Public Affairs ist der Teil der PR, der sich an Politik und Verwaltung richtet – mit Positionspapieren, Gesprächen und Verbandsarbeit. Public Relations umfasst alle Anspruchsgruppen.
Was sind Beispiele für Public Relations?+
Pressemitteilungen, Interviews, Fachartikel, Tag der offenen Tür, Sponsoring eines Sportvereins, Mitarbeitermagazin, Krisenstatement. Bekannte Kampagnen sind "Share a Coke" mit Vornamen auf Flaschen oder der Life Lolli der Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf.
Was sind PR-Maßnahmen?+
Die konkreten Aktivitäten, mit denen eine PR-Strategie umgesetzt wird: Pressemitteilungen, Pressekonferenzen, Interviews, Studien, Fallstudien, Veranstaltungen, Sponsoring, Social-Media-Beiträge, Influencer-Kooperationen, Newsletter und Vorträge.
Wie schreibe ich eine Pressemitteilung?+
Die Nachricht gehört in die Überschrift, die wichtigsten W-Fragen in den ersten Absatz. Danach folgen Details, ein Zitat einer verantwortlichen Person, ein kurzes Unternehmensprofil und ein erreichbarer Pressekontakt. Werbesprache und Superlative weglassen.
Wie misst man den Erfolg von PR?+
Über Ziele, die vorher festgelegt wurden: Veröffentlichungen, Reichweite, Share of Voice, Tonalität, Erwähnungen in KI-Antworten, Besuche und Links auf die Website, Markensuchen, Anfragen und Bewerbungen. Den Anzeigenäquivalenzwert erklärt der Messverband AMEC ausdrücklich für ungültig.
Was kostet eine PR-Agentur?+
Agenturen rechnen per monatlichem Retainer, nach Stundensatz oder per Projekt ab. Die Höhe hängt von Umfang, Branche, Laufzeit und Erfahrung des Teams ab; eine öffentliche Verbandsstatistik zu Stundensätzen gibt es nicht. Lass dir immer eine Aufschlüsselung nach Leistungen geben.
Wie viel verdient man in Public Relations?+
Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit verdienen PR-Fachkräfte in Vollzeit im Median 5.480 Euro brutto im Monat, Pressesprecher:innen 6.961 Euro und Führungskräfte in der Öffentlichkeitsarbeit 7.749 Euro (Stichtag 31.12.2025).
Welches Studium braucht man für PR?+
Keines ist vorgeschrieben. Üblich sind Kommunikations- oder Medienwissenschaft, Journalistik oder ein PR-Studiengang; auch fachfremde Studiengänge mit Praxiserfahrung führen in den Beruf. Danach folgt meist ein Volontariat oder Traineeprogramm.
Warum ist PR für die Sichtbarkeit in ChatGPT und Google wichtig?+
Weil KI-Systeme sich vor allem auf verdiente Medien stützen: In einer Auswertung von über 25 Millionen Links aus ChatGPT, Claude und Gemini stammten 84 Prozent der Quellen aus Earned Media, bezahlte Inhalte kamen auf 0,3 Prozent. Berichte in Fachmedien machen ein Unternehmen deshalb auch für KI sichtbar.
Muss ein Advertorial gekennzeichnet werden?+
Ja. Die Landespressegesetze verlangen bei bezahlten Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften die Kennzeichnung als "Anzeige", und das Wettbewerbsrecht verbietet, den kommerziellen Zweck zu verschleiern. Auch online muss ein bezahlter Beitrag als Werbung erkennbar sein.
[BELEGE]

Quellen

  1. Gabler Wirtschaftslexikon: Public Relations (PR). Zitiert die Definition von Grunig/Hunt (1984): PR als "management of communication between an organization and its publics"; PR als professionell gestaltete Auftragskommunikation
    wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/public-relations-pr-44206online, geprüft am 27.09.2026
  2. PRSA – Public Relations Society of America: All About PR. Definition von 2012: "Public relations is a strategic communication process that builds mutually beneficial relationships between organizations and their publics."
    www.prsa.org/about/all-about-prDefinition verabschiedet 01.03.2012 · geprüft am 27.09.2026
  3. DPRG – Deutsche Public Relations Gesellschaft: Verband. Berufsverband der PR-Fachleute, gegründet 1958 in Köln
    dprg.de/verband/geprüft am 27.09.2026
  4. Grunig, J. E./Hunt, T.: Managing Public Relations, 1984. Vier Modelle und ihre geschätzte Verbreitung in den USA: Publicity 15 %, Informationstätigkeit 50 %, asymmetrische Zwei-Wege-Kommunikation 20 %, symmetrische Zwei-Wege-Kommunikation 15 %. Geprüft über einen Fachaufsatz, der das Buch angibt
    pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8752903/Buch 1984 · geprüft am 27.09.2026 (Sekundärnachweis mit eindeutiger Buchangabe)
  5. Princeton University Library, Ivy Lee Papers: Declaration of Principles, verfasst im Frühjahr 1906 während eines Bergarbeiterstreiks – Grundsatz: Fakten liefern, die Entscheidung über den Abdruck liegt bei der Redaktion
    findingaids.princeton.edu/catalog/MC085geprüft am 27.09.2026
  6. Bernays, Edward L.: Crystallizing Public Opinion, Boni and Liveright, New York 1923 (Volltext, Project Gutenberg)
    www.gutenberg.org/files/61364/61364-h/61364-h.htmgeprüft am 27.09.2026
  7. PR-Museum: Literarisches Büro – geschichtlicher Überblick. 1841 Ministerial-Zeitungsbüro in Preußen, 1848 Literarisches Kabinett, 1850/51 Centralstelle für Preßangelegenheiten
    pr-museum.de/organisationen/institutionen/literarisches-buero/geschichtl…geprüft am 27.09.2026
  8. PR-Museum: Krupp – Pressearbeit und Pressebüro. Um 1870 erster Journalist für die Pressearbeit eingestellt, 1890 Nachrichten-Bureau
    pr-museum.de/organisationen/unternehmen/krupp/pressearbeit-und-pressebue…geprüft am 27.09.2026
  9. The Harvard Crimson: Calibrating the Public Relations Machine. Die Harvard-Spendenbroschüre "New England’s First Fruits" erschien 1643 in London
    www.thecrimson.com/article/2006/6/7/calibrating-the-public-relations-mac…veröffentlicht 07.06.2006 · geprüft am 27.09.2026
  10. Muck Rack, Generative Pulse: What is AI reading? (Mai 2026). Über 25 Millionen Links aus Antworten von ChatGPT, Claude und Gemini in 17 Branchen: 84 Prozent der Zitate stammen aus Earned Media (Journalismus, Wissenschaft, Behörden, Lexika, Drittinhalte), Journalismus allein 27 Prozent, bezahlte und Advertorial-Inhalte 0,3 Prozent
    muckrack.com/blog/what-is-ai-reading-may-2026veröffentlicht 07.05.2026 · geprüft am 27.09.2026
  11. Ahrefs: An Analysis of AI Overview Brand Visibility Factors (75K Brands Studied). Korrelation mit der Sichtbarkeit in Googles KI-Übersichten: Markenerwähnungen im Web 0,664, Backlinks 0,218
    ahrefs.com/blog/ai-overview-brand-correlation/aktualisiert 27.04.2026 · geprüft am 27.09.2026
  12. AMEC: Barcelona Principles 4.0. Prinzip 5: Ungültige Messgrößen wie der Anzeigenäquivalenzwert (AVE) sind kein Wert von Kommunikation; Vorgänger 3.0 von 2020 ("AVEs are not the value of communication")
    amecorg.com/amec-resources-centre-communication-measurement-evaluation-t…veröffentlicht Juni 2025 · geprüft am 27.09.2026
  13. Deutscher Presserat: Pressekodex, Ziffer 7 (Trennung von Werbung und Redaktion) und Richtlinie 7.1 (bezahlte Veröffentlichungen müssen als Werbung erkennbar sein)
    www.presserat.de/pressekodex.htmlFassung vom 19.03.2025 · geprüft am 27.09.2026
  14. Pressegesetz Nordrhein-Westfalen, § 10: Entgeltliche Veröffentlichungen in periodischen Druckwerken sind mit dem Wort "Anzeige" zu kennzeichnen. Die Landespressegesetze regeln das ähnlich, die Paragrafennummer unterscheidet sich (z. B. Bayern Art. 9)
    recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_detail?sg=0&menu;=1&bes;_id=4493&anw;_nr=2&aufg;…geltende Fassung · geprüft am 27.09.2026
  15. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), § 5a Abs. 4: Unlauter handelt, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern er sich nicht aus den Umständen ergibt
    www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5a.htmlFassung seit 28.05.2022 · geprüft am 27.09.2026
  16. Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas: Median der Bruttomonatsentgelte, sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte, Stichtag 31.12.2025. Pressesprecher:in (KldB 92204) 6.961 €; PR-Fachkraft / PR-Manager:in (92203) 5.480 €; Führungskräfte Öffentlichkeitsarbeit (92294) 7.749 €. Median aller Vollzeitbeschäftigten: 4.217 €
    web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/Stichtag 31.12.2025, veröffentlicht 20.07.2026 · geprüft am 27.09.2026
  17. Bundesagentur für Arbeit, Beschäftigungsstatistik nach Berufen: 41.860 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Öffentlichkeitsarbeit (KldB 922), 83.270 Redakteur:innen und Journalist:innen (KldB 9241). Ohne Selbstständige und Beamte
    statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202512/iiia6/beschaeft…Stichtag 31.12.2025 · geprüft am 27.09.2026
  18. news aktuell, PR-Trendmonitor 2026: Wo PR-Profis bewusst auf KI verzichten. 43 Prozent verzichten bei rechtlichen Inhalten auf KI, 34 Prozent bei Krisenstatements; 17 Prozent können sich KI überall vorstellen. n = 302, Deutschland und Schweiz, nicht repräsentativ
    www.newsaktuell.de/blog/pr-trendmonitor-2026-wo-pr-profis-bewusst-auf-ki…veröffentlicht 13.05.2026 · geprüft am 27.09.2026
  19. news aktuell, PR-Trendmonitor 2026 (Gehälter), Pressemitteilung: 56 Prozent der Agenturbeschäftigten ohne Gehaltsplus in zwölf Monaten, in Unternehmen 33 Prozent. n = 223
    www.presseportal.de/pm/6344/6255513veröffentlicht 15.04.2026 · geprüft am 27.09.2026
  20. Spin Sucks: The PESO Model. Paid, Earned, Shared, Owned Media – von Gini Dietrich 2014 eingeführt
    spinsucks.com/peso-model/geprüft am 27.09.2026
  21. "Share a Coke": Coca-Cola ersetzte 2011 in Australien das Logo auf Flaschen durch häufige Vornamen (Agentur Ogilvy Sydney); die Aktion wurde später in viele Länder übertragen
    en.wikipedia.org/wiki/Share_a_Cokegeprüft am 27.09.2026
  22. IHOP, Pressemitteilung: IHOP changes name to IHOb and reveals the b is for burgers
    www.ihop.com/en/news/2018/ihop-changes-name-to-ihob-and-reveals-the-b-is…veröffentlicht 11.06.2018 · geprüft am 27.09.2026
  23. Universitätsklinikum Düsseldorf, Knochenmarkspenderzentrale: Life Lolli – Lutscher mit Wattestäbchen für die Registrierung als Stammzellspender:in, seit 2019
    www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren…geprüft am 27.09.2026
  24. #myNYPD: Aufruf der New Yorker Polizei vom 22.04.2014, Fotos mit Polizist:innen zu teilen, kippte in Bilder von Polizeigewalt
    criminologia.de/2014/04/mynypd-pr-desaster-fuer-die-new-yorker-polizei/geprüft am 27.09.2026
  25. United Express, April 2017: Ein Passagier wurde gewaltsam aus einem überbuchten Flug entfernt; die erste Stellungnahme des Konzernchefs verschärfte die Krise
    en.wikipedia.org/wiki/2017_United_Express_passenger_removalgeprüft am 27.09.2026
  26. Greenpeace gegen Nestlé (KitKat, Palmöl), März 2010: Der Versuch, das Kampagnenvideo löschen zu lassen, verbreitete es erst recht
    pr-blogger.de/2010/03/18/greenpeace-vs-nestle/veröffentlicht 18.03.2010 · geprüft am 27.09.2026
  27. Edward Bernays, "Torches of Freedom": inszenierte Aktion bei der Osterparade 1929 in New York im Auftrag der American Tobacco Company
    en.wikipedia.org/wiki/Public_relations_campaigns_of_Edward_Bernaysgeprüft am 27.09.2026
  28. PR-Museum: Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations in der jungen Bundesrepublik. Albert Oeckl schlug 1950/51 "Öffentlichkeitsarbeit" als Abteilungsnamen vor und machte das Fach ab 1960 zum Lehrfach – erfunden hat er den Begriff nicht
    pr-museum.de/begriffe-epochen/begriffe/begriffe-oeffentlichkeitsarbeit-u…geprüft am 27.09.2026

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Diesen Beitrag betreut André Hehemann, Geschäftsführer & CEO bei Suchhelden.

André Hehemann · Geschäftsführer & CEO · Suchhelden GmbH
Aktualisiert am 09.10.2026 · Team kennenlernen →
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