Internet oder Web? Was URL, HTTP und HTML wirklich tun, warum www vor den Adressen steht und wie das Web seit 1989 gewachsen ist.
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YouTube-Untertitel (automatisch erzeugt), redaktionell korrigiert am 08.10.2026
Das World Wide Web ist ein Dienst im Internet, mit dem sich Dokumente über Hyperlinks miteinander verbinden lassen. Du rufst eine Adresse auf, dein Browser holt die Seite von einem Server und zeigt sie an. Erfunden hat es Tim Berners-Lee ab 1989 am CERN in Genf.11
Das Internet ist das Leitungsnetz, das Web einer von vielen Diensten darauf – neben E-Mail, Messengern und Streaming.
Am 30. April 1993 gab das CERN die Software gemeinfrei frei. Genau deshalb konnte es jeder benutzen und weiterentwickeln.12
Die erste Website war 2.392 Bytes groß. Eine typische Seite von heute ist rund 1.290-mal so schwer.53
Hinter Englisch und Spanisch, mit 5,9 Prozent aller Websites.8
Das World Wide Web ist ein System aus Dokumenten, die über Verweise miteinander verbunden sind und über das Internet abgerufen werden. Der Name bedeutet wörtlich „weltweites Netz“ – gemeint ist aber nicht das Leitungsnetz, sondern das Netz aus Verweisen zwischen den Dokumenten.
Die entscheidende Idee heißt Hypertext: Ein Text enthält Stellen, die auf andere Texte zeigen. Ein Klick genügt, und du bist woanders – auf demselben Server oder auf einem Rechner am anderen Ende der Welt. Vor dem Web gab es Dokumente in vielen unverbundenen Systemen; das Web hat sie zu einem einzigen begehbaren Raum gemacht.
Drei Bausteine machen das möglich, und alle drei stammen aus derselben Werkstatt:
Berners-Lee hat alle drei zusammen mit dem ersten Browser und dem ersten Server entworfen. Diese Kombination – Adresse, Protokoll, Format – ist der eigentliche Kern des Webs. Wer sie verstanden hat, versteht das Web.
Berners-Lee erwog mehrere Namen, bevor er sich für „World Wide Web“ entschied – unter anderem „Mine of Information“ und „The Information Mine“. Durchgesetzt hat sich der Name, der die Struktur beschreibt statt den Inhalt: ein weltweites Gewebe aus Verweisen.
Das Web ist keine Suchmaschine, kein Browser und kein Internet. Suchmaschinen und Browser sind Werkzeuge, um im Web zu navigieren. Das Internet ist die Infrastruktur darunter. Diese drei Verwechslungen sind so verbreitet, dass der nächste Abschnitt sich ganz der wichtigsten davon widmet.
Das Internet entstand ab 1969 als Arpanet und ist ein Zusammenschluss von Computernetzen, die sich auf gemeinsame Regeln geeinigt haben – vor allem auf TCP/IP. Es transportiert Datenpakete, ohne sich dafür zu interessieren, was darin steckt. Das World Wide Web kam zwanzig Jahre später dazu und ist einer von vielen Diensten, die diesen Transport nutzen.
Für die meisten Menschen ist der Browser das Internet, weil sie darin fast alles erledigen. Das ist verständlich – aber es führt zu falschen Schlüssen. Wenn eine Website nicht erreichbar ist, ist deshalb noch lange nicht „das Internet kaputt“. Und wenn jemand sagt, er habe „etwas im Internet gefunden“, meint er fast immer: im Web.
Das Internet transportiert Datenpakete. Welcher Dienst sie schickt, ist ihm gleich. Das World Wide Web ist einer davon – der bekannteste, aber nicht der einzige.
Wenn du das Web schließt, ist das Internet nicht weg. Diese Dienste laufen daneben und benutzen das Web gar nicht oder nur als Verpackung:
Drei Dinge müssen zusammenkommen, damit du eine Seite siehst: eine Adresse, eine Übertragung und ein Format.
Eine Webadresse ist kein durchgehender Text, sondern besteht aus klar getrennten Teilen. Jeder Teil hat eine Aufgabe.
https://wie übertragen wird: verschlüsselt (HTTPS)www.ein Unterbereich der Domainsuchheldender registrierte Name.dedie Endung: Land oder Art/lexikon/world-wide-web.phpwelches Dokument auf dem Server?quelle=newsletterZusatzangaben, oft für Auswertung#technikeine Stelle innerhalb der SeiteJede Webadresse besteht aus denselben Bausteinen. Mit dem Werkzeug darunter kannst du eine beliebige Adresse zerlegen lassen.
HTTP regelt, wie Browser und Server miteinander sprechen. Der Browser stellt eine Anfrage („gib mir dieses Dokument“), der Server antwortet mit einem Statuscode und meist mit Inhalt. Die wichtigsten Statuscodes begegnen dir im Alltag:
HTTPS ist HTTP mit Verschlüsselung. Es sorgt dafür, dass niemand auf dem Weg mitlesen oder den Inhalt verändern kann, und es bestätigt, dass du wirklich mit dem Server sprichst, dessen Adresse in der Leiste steht. 90,0 Prozent aller Websites nutzen HTTPS inzwischen als Standard.7
HTML beschreibt, was etwas ist, nicht wie es aussieht: Das hier ist eine Überschrift, das ein Absatz, das ein Link, das ein Bild. Das Aussehen kommt getrennt davon aus CSS, das Verhalten aus JavaScript. Diese Trennung ist der Grund, warum dieselbe Seite auf einem Handy, einem Fernseher und in einem Vorleseprogramm funktioniert.
HTML hat heute keine Versionsnummern mehr. Nach HTML 4.01 (1999) und der XHTML-Zwischenzeit wurde HTML5 zu einem fortlaufenden Standard („Living Standard“), der von der WHATWG laufend weiterentwickelt wird. Angaben wie „aktuell ist HTML 5.2“ sind überholt.
<!DOCTYPE html>
<html lang="de">
<head><title>Meine Seite</title></head>
<body>
<h1>Überschrift</h1>
<p>Ein Absatz mit einem <a href="/impressum.php">Link</a>.</p>
</body>
</html>Füge eine beliebige Webadresse ein – sie wird in ihre Bestandteile zerlegt und erklärt.
HTTP, HTML und Adressen sind die Grundlage. Damit daraus eine Website wird, die gefunden wird und verkauft, gehört mehr dazu.
Zwischen dem Tippen und der fertigen Seite liegen sechs Schritte – meist in weniger als einer Sekunde.
Tippe auf „Abspielen“ – die Schritte leuchten nacheinander auf.
Sechs Schritte, meist in weniger als einer Sekunde. Jede Weiterleitung fügt die Schritte 1 bis 4 noch einmal hinzu.
Jeder dieser Schritte kostet Zeit. Eine Weiterleitung fügt einen kompletten Durchlauf der Schritte 1 bis 4 hinzu – deshalb ist eine Weiterleitungskette mit drei Sprüngen spürbar langsamer als ein direkter Aufruf. Genau das prüft das Werkzeug im nächsten Abschnitt.
Diese Frage stellen viele, und sie wird fast nirgends beantwortet. Deshalb hier ausführlich.
www ist technisch nichts anderes als ein Unterbereich einer Domain – wie shop. oder blog.. Es gehört nicht zum Namen der Domain und ist nicht vorgeschrieben. In den Anfangsjahren betrieben Organisationen auf derselben Domain mehrere Dienste und gaben ihnen sprechende Namen: ftp.beispiel.de für die Dateiablage, mail.beispiel.de für Post – und www.beispiel.de für den neuen Webserver. Die Konvention blieb, auch als fast nur noch das Web übrig war.
Technisch ist beides in Ordnung. Wichtig ist nur: Entscheide dich für eine Variante und leite die andere dorthin weiter. Wenn beide Varianten dieselbe Seite ausliefern, ohne dass eine weiterleitet, existiert deine Seite aus Sicht von Suchmaschinen doppelt – mit allen Nachteilen, die das mit sich bringt.
Jede Domain ist über vier Varianten erreichbar, und alle vier sollten am selben Ziel enden:
http://beispiel.de301 →http://www.beispiel.de301 →https://beispiel.de301 →https://www.beispiel.deZIELSauber eingerichtet heißt: Drei davon leiten mit einem 301 auf die vierte. Nicht sauber heißt: zwei liefern Inhalt aus, oder es braucht drei Sprünge bis zum Ziel.
Suchmaschinen behandeln beispiel.de und www.beispiel.de als zwei verschiedene Adressen. Liefern beide denselben Inhalt aus, muss die Suchmaschine raten, welche gemeint ist – und Verweise von anderen Websites verteilen sich auf zwei Adressen statt auf eine. Deshalb gehören zu einer sauberen Einrichtung immer drei Dinge: eine bevorzugte Variante, 301-Weiterleitungen von allen anderen und ein Canonical-Hinweis im HTML. Mehr dazu in unserer Leistung zur technischen Suchmaschinenoptimierung.
Die Entscheidung mit oder ohne www ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass es genau eine Zielvariante gibt.
Zwei Fragen – dann weißt du, welche Variante für dich passt.
1. Hast du schon eine Website?In jedem Fall: Eine Zielvariante, alle anderen per 301 dorthin, Canonical setzen.
Prüft alle vier Varianten deiner Domain und sagt dir, ob sie an einem Ziel zusammenlaufen.
Gib eine Domain ein. Geprüft werden http://domain, http://www.domain, https://domain und https://www.domain.
Der Check ruft für jede der vier Varianten nur die Kopfdaten der Antwort ab (HEAD-Anfrage), folgt höchstens fünf Weiterleitungen und protokolliert die Kette. Er lädt keine Seiteninhalte, füllt keine Formulare aus und legt nichts an. Interne Adressen (localhost, private IP-Bereiche) sind gesperrt. Pro Besucher ist eine Anfrage alle fünf Sekunden möglich.
Ampel: Grün – genau eine Endadresse, über HTTPS erreichbar, alle anderen Varianten leiten mit 301 dorthin. Gelb – Endadresse erreichbar, aber mehr als ein Sprung oder eine 302-Weiterleitung. Rot – zwei Varianten liefern Inhalt aus (doppelte Seite) oder eine Variante ist nicht erreichbar.
Das Web hat ein genaues Geburtsdatum – und eine Vorgeschichte, die viel weiter zurückreicht.
Die Idee, Wissen über Verweise zu verbinden, ist älter als jeder Computer im heutigen Sinn. 1945 beschrieb Vannevar Bush in seinem Aufsatz „As We May Think“ eine Maschine namens Memex, in der Dokumente über assoziative Pfade verknüpft werden. 1965 prägte Ted Nelson das Wort Hypertext und arbeitete jahrzehntelang an seinem Projekt Xanadu. 1968 führte Douglas Engelbart in der später „Mother of All Demos“ genannten Vorführung ein System mit Maus, Fenstern und Verweisen vor. Das Neue an Berners-Lees Entwurf war nicht die Idee – sondern dass sie einfach genug war, um zu funktionieren.
Am 12. März 1989 legte Tim Berners-Lee seinem Vorgesetzten am CERN ein Papier mit dem Titel „Information Management: A Proposal“ vor.11 Das Problem, das er lösen wollte, war ein sehr praktisches: Am CERN arbeiteten Tausende Forschende aus vielen Ländern mit unterschiedlichen Rechnern und Dateiformaten; Wissen ging verloren, wenn Menschen das Haus verließen. Der Kommentar seines Vorgesetzten Mike Sendall auf dem Deckblatt ist berühmt geworden: „Vague, but exciting“ – vage, aber spannend.
Ende 1990 waren die Teile fertig: der erste Webserver, die erste Fassung von HTML und HTTP – und ein Programm namens WorldWideWeb (später in Nexus umbenannt), das Browser und Editor zugleich war.13 Man konnte damit nicht nur lesen, sondern auch schreiben. Diese Doppelrolle ging später verloren und kam erst mit Redaktionssystemen und sozialen Netzwerken zurück.
Am 6. August 1991 stellte Berners-Lee das Projekt in der Newsgroup alt.hypertext öffentlich vor und lud alle ein, mitzumachen.11 Von da an breitete sich das Web aus – zunächst in Forschungseinrichtungen.
Zwei Ereignisse in einem Jahr entschieden alles. Am 30. April 1993 erklärte das CERN die Web-Software für gemeinfrei: kostenlos nutzbar für jeden, ohne Lizenzgebühren.12 Und im selben Jahr erschien Mosaic, ein Browser, der Bilder direkt im Text darstellte und auf Windows, Mac und Unix lief. Mosaic war nicht der erste Browser – aber der erste, den man ohne Anleitung bedienen konnte.
Zur gleichen Zeit gab es einen ernsthaften Konkurrenten: Gopher, entwickelt an der University of Minnesota. Gopher war übersichtlich, schnell und in Menüs organisiert – und 1993 verbreiteter als das Web. Dann kündigte die Universität an, für kommerzielle Nutzung Lizenzgebühren zu verlangen. Das Web war frei, Gopher nicht mehr. Innerhalb weniger Jahre war Gopher verschwunden. Es ist das klarste Beispiel dafür, dass die Freigabe von 1993 keine Nebensache war, sondern der entscheidende Schritt.
Das Internet ist zwanzig Jahre älter als das Web: Zwischen der ersten Arpanet-Verbindung (1969) und dem Proposal am CERN (1989) liegen genau zwei Jahrzehnte. Die Skala ist linear, die Auswahl der Ereignisse gekürzt.
Die erste Website der Welt lief auf einem NeXT-Rechner am CERN und beschrieb – das Web. Sie erklärte, was das Projekt ist, wie man einen eigenen Server aufsetzt und wie Hypertext funktioniert. Das CERN hat sie unter ihrer ursprünglichen Adresse wieder verfügbar gemacht, so dass man sie bis heute aufrufen kann.
Wir haben nachgemessen. Am 18. September 2026 haben wir die Nachbildung im Browser aufgerufen und ausgewertet.5
Es gab noch kein <img>-Tag. Bilder konnten in Webseiten schlicht nicht eingebettet werden – das kam erst 1993 mit Mosaic. Die erste Website war reiner, verknüpfter Text. Genau das war die Idee.
Messwerte der ersten Website, gemessen am 18.09.2026
„Wir arbeiten seit knapp zwei Jahren mit den Suchhelden zusammen und lassen uns in SEO und SEA betreuen. Durch die professionelle Beratung und effektive Umsetzung konnten wir unsere Sichtbarkeit verbessern und relevante Kundenanfragen um ein Vielfaches steigern.“
„Mit den Suchhelden habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht, besonders in SEO und SEA. Das Team ist professionell und freundlich und findet immer eine Lösung, die genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt ist.“
„Wir sind sehr zufrieden – im Relaunch wie in der dauerhaften SEO- und SEA-Betreuung. Schnelle Reaktionszeiten, greifbare Reportings und Top-Ergebnisse! Wir bleiben gerne Kunde :)“
„Die Suchhelden sind ne Wucht! SEO läuft genial, SEA mit Paula reibungslos und Content spitze. Was uns wirklich beeindruckt, ist die Zusammenarbeit aller Abteilungen und die scheinbar endlose Hilfsbereitschaft.“
„Es ist eine wahre Freude mit den Suchhelden zu arbeiten. Bei ihrem multidisziplinären Ansatz schaffen sie es, perfekte Beratung und Hilfe zu jedem Bereich zu bieten, in meinem Fall: Shopify, SEO und Facebook Ads.“
„Wir arbeiten seit einigen Jahren mit den Suchhelden zusammen und haben das Unternehmen als zuverlässigen Partner kennengelernt. Von uns auf jeden Fall eine Empfehlung!“
„Wir arbeiten seit knapp einem Jahr mit den Suchhelden zusammen und sind äußerst zufrieden. Besonders schätzen wir die hohe Kompetenz, Professionalität und Zuverlässigkeit des Teams.“
„Die Suchhelden leisten ausgezeichnete Arbeit. Das Maß an Professionalität und die Transparenz der erbrachten Leistungen sind absolut erstklassig.“
„Unsere Ansprechpartnerinnen sind fachlich herausragend und erläutern immer verständlich und mit Daten untermauert die Herangehensweisen und Vorschläge.“
„Unsere Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv und zielführend. Die Kommunikation ist sehr professionell, ruhig und sympathisch. Wir können die Suchhelden wärmstens empfehlen.“
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* Hinweis zur Echtheit von Bewertungen: Bewertungen stammen ausschließlich von Kund:innen, die unsere Dienstleistungen in Anspruch genommen haben. Eine Verifizierung erfolgt über das Nutzerkonto und den geschlossenen Vertrag.
Unsere Hall of Fame: über 1.000 Kund:innen und über 4.000 Projekte seit 2012 – jede Marke an der Wand haben wir sichtbarer gemacht.
Wir lieben, was wir tun – und das merkt man. Seit 2012 arbeiten wir mit Hands-on-Mentalität, fester Projektverantwortung und persönlichen Ansprechpartner:innen für Unternehmen aus der DACH-Region.
Tim Berners-Lee, geboren 1955 in London, arbeitete als Softwareentwickler am CERN, als er den Vorschlag schrieb. Er entwarf URL, HTTP und HTML, programmierte den ersten Browser und den ersten Server – und verzichtete darauf, das Ganze zu patentieren. 1994 gründete er das World Wide Web Consortium (W3C) und leitete es bis 2023. Er wurde von der britischen Königin zum Ritter geschlagen und erhielt 2017 den Turing Award, die höchste Auszeichnung der Informatik.14
Robert Cailliau, belgischer Informatiker am CERN, war der Mitstreiter der ersten Stunde. Er half, den Vorschlag innerhalb des CERN durchzusetzen, und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Software 1993 freigegeben wurde. Ohne ihn wäre das Web vermutlich ein internes Werkzeug geblieben.
Marc Andreessen und Eric Bina entwickelten 1993 am NCSA der University of Illinois den Browser Mosaic, der das Web aus der Forschung heraus in die Öffentlichkeit trug.
Das Web ist kein Werk eines einzelnen Genies. Es ist das Ergebnis einer Idee, die alt war, einer Umsetzung, die einfach genug war, und einer Entscheidung, sie zu verschenken.
Niemandem. Das ist keine Floskel, sondern eine juristische Tatsache mit Datum: Am 30. April 1993 unterzeichnete das CERN ein Dokument, das die Web-Software gemeinfrei stellte – ohne Lizenzgebühren, für jeden Zweck.12 Später stellte das CERN den Code zusätzlich unter eine offene Lizenz.
Die Unterscheidung ist wichtig: Die Bauanleitung des Webs ist frei. Die Gebäude, die damit errichtet wurden, sind es nicht.
Das heißt nicht, dass es im Web keine Eigentümer gäbe:
Vier Organisationen teilen sich die Arbeit. Sie werden oft verwechselt, machen aber sehr Verschiedenes.
Die Einteilung in Generationen ist keine offizielle Versionierung, sondern eine nachträgliche Beschreibung. Trotzdem ist sie nützlich, weil sie zeigt, wie sich die Rolle der Nutzenden verändert hat.
Alle Werte mit Stand und Quelle. Sie ändern sich – deshalb steht bei jeder Zahl, woher sie kommt und wann sie erhoben wurde.
Sechs Zahlen, die das heutige Web beschreiben – jede mit Stand und Primärquelle. Wir führen sie zweimal im Jahr nach. Die vollständige Liste steht in der Tabelle darunter.
„1,49 Milliarden Websites“ heißt nicht „1,49 Milliarden aktive Angebote“. Netcraft zählt Hostnamen, die auf einen Webserver antworten – darunter sind sehr viele geparkte Domains, Weiterleitungen und automatisch erzeugte Subdomains. Die Zahl der Websites mit regelmäßig gepflegten Inhalten liegt um ein Vielfaches niedriger. Wer mit dieser Zahl argumentiert, sollte das dazusagen.
Gemessen an der Zahl der Sprecher müsste Deutsch deutlich weiter hinten liegen. Dass es das nicht tut, heißt: Der deutschsprachige Teil des Webs ist überdurchschnittlich gut ausgebaut. Für Unternehmen im deutschsprachigen Raum bedeutet das gleichzeitig starken Wettbewerb um Aufmerksamkeit – und eine gute Ausgangslage, weil KI-Assistenten für deutsche Fragen auf deutsche Quellen zurückgreifen können.
Deutsch liegt auf Platz 3 – deutlich weiter vorn, als es die Zahl der Sprechenden erwarten ließe. Quelle: W3Techs, September 2026.8
Die Zahl der Websites sagt wenig darüber, wie viel Inhalt tatsächlich existiert. Üblich ist eine Einteilung in drei Schichten.
alles, was Suchmaschinen finden und anzeigen können: öffentliche Seiten ohne Anmeldung, nicht durch Regeln vom Indexieren ausgeschlossen.
alles, was zwar im Web liegt, aber nicht in Suchergebnissen auftaucht: dein Postfach, dein Online-Banking, Firmenintranets, Datenbanken hinter Suchformularen, Inhalte hinter Bezahlschranken. Nichts davon ist verboten oder heimlich – es ist einfach nicht für alle zugänglich.
ein kleiner Teil, der nur über besondere Netzwerke wie Tor erreichbar ist und dessen Adressen nicht im normalen DNS stehen. Dort finden sich sowohl kriminelle Angebote als auch Werkzeuge für Menschen in Ländern mit Zensur.
Die verbreitete Darstellung, das Deep Web sei „500-mal größer“ als das Surface Web, stammt aus einer Schätzung aus dem Jahr 2001 und lässt sich heute nicht belastbar überprüfen. Sicher ist nur die Richtung: Der frei durchsuchbare Teil ist der kleinere. Seriöse aktuelle Zahlen dazu gibt es nicht – wer welche nennt, sollte gefragt werden, woher sie stammen.
Zwischen der ersten Website und einer heutigen liegt nicht nur Zeit, sondern ein Gewichtsunterschied, der schwer vorstellbar ist.
Die Balken sind längentreu: 2,4 KB entsprechen 0,08 Prozent der Länge von 3.016 KB und sind deshalb kaum sichtbar – genau das ist die Aussage. Quellen: eigene Messung5 und HTTP Archive.3
Der Strich für 1991 ist kein Darstellungsfehler. Die erste Website war 2.392 Bytes groß.
Von 2010 bis 2026 hat sich das Gewicht also versechsfacht.4 Gegenüber der ersten Website ist es rund das 1.290-Fache.6 Auf dem Handy sieht es kaum besser aus: 2.627,9 KB im Median.3
Bilder und JavaScript machen zusammen rund zwei Drittel aus. HTML – der eigentliche Inhalt – ist mit 36 KB fast ein Rundungsfehler.3 Anders gesagt: 99 Prozent dessen, was übertragen wird, ist nicht der Text, den jemand lesen will.
Schwere Seiten laden auf schlechten Verbindungen langsam, verbrauchen Datenvolumen und Strom und werden in Suchergebnissen schlechter bewertet. Der Rechner unten zeigt dir für deine eigene Seitengröße, was das praktisch bedeutet.
Gib eine Seitengröße ein – der Rechner vergleicht sie mit der ersten Website und zeigt Ladezeiten von 1991 bis heute.
Modellrechnung für die reine Übertragung, mit 15 Prozent Aufschlag für den Protokoll-Aufwand. Balkenlänge in Wurzelskala, damit die kurzen Zeiten sichtbar bleiben. Verbindungsaufbau, Latenz und Serverzeit sind nicht enthalten.
Die erste Website haben wir am 18. September 2026 selbst gemessen: 2.392 Bytes HTML.5 Die Median-Größen stammen aus dem HTTP Archive, Messpunkt 1. August 2026.3 Die Ladezeit berechnet sich aus Größe × 8 ÷ Übertragungsrate, mit 15 Prozent Aufschlag für den Protokoll-Aufwand. Es handelt sich um eine Modellrechnung für die reine Übertragung – Verbindungsaufbau, Latenz und Serverzeit sind nicht enthalten, die tatsächlichen Zeiten lagen also höher.
„Das Internet vergisst nie“ – dieser Satz ist nur halb richtig. Er stimmt für das, was man loswerden möchte. Für alles andere gilt das Gegenteil: Inhalte verschwinden ständig.
Linkfäule (englisch link rot) nennt man den Effekt, dass Verweise ins Leere laufen, weil die Zielseite umgezogen, umbenannt oder gelöscht wurde. Studien zu wissenschaftlichen Aufsätzen, Nachrichtenartikeln und Gerichtsurteilen zeigen seit Jahren dasselbe Muster: Je älter ein Verweis, desto wahrscheinlicher ist er tot.
Die Wayback Machine des Internet Archive speichert seit 1996 Kopien von Webseiten – inzwischen über eine Billion.9 Du kannst dort eine Adresse eingeben und sehen, wie eine Seite vor Jahren aussah. Für Recherche, Beweissicherung und Wirtschaftsgeschichte ist das unersetzlich.
Vergessene Weiterleitungen sind die häufigste Ursache für Sichtbarkeitsverluste nach einem Relaunch. Wir planen die Adressstruktur mit dir – bevor etwas verloren geht.
Das Web sollte laut W3C für alle Menschen nutzbar sein. Zwei Zahlenreihen zeigen, wie weit der Weg noch ist.
Zugang: Rund 74 Prozent der Weltbevölkerung waren Ende 2025 online – das sind etwa sechs Milliarden Menschen. Mehr als ein Viertel der Menschheit ist damit nicht online. Die Unterschiede sind gewaltig: In Hocheinkommensländern sind 94 Prozent online, in Niedrigeinkommensländern 23 Prozent; in Afrika insgesamt 36 Prozent.1
Barrierefreiheit: Die WebAIM-Auswertung der Startseiten der meistbesuchten eine Million Websites fand im Februar 2026 auf 95,9 Prozent dieser Seiten automatisch erkennbare Verstöße gegen die Richtlinien WCAG 2 – im Schnitt 56,1 Fehler je Seite, 10,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Elemente je Startseite binnen eines Jahres um 22,5 Prozent auf 1.437.10 Die Seiten werden also schneller komplizierter, als die Fehler behoben werden.
Die häufigsten Fehler sind seit Jahren dieselben und alle leicht vermeidbar: zu geringer Farbkontrast, fehlender Alternativtext bei Bildern, Links ohne aussagekräftigen Text, Formularfelder ohne Beschriftung, fehlende Sprachangabe im HTML.
Alle fünf sind automatisch prüfbar und ohne Neubau zu beheben. WebAIM fand sie im Februar 2026 auf 95,9 Prozent der geprüften Startseiten.
Rechtlich ist das in Deutschland seit dem 28. Juni 2025 für viele Unternehmen keine Frage des guten Willens mehr: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet unter anderem Anbieter im elektronischen Geschäftsverkehr, ihre Angebote barrierefrei zu gestalten. Kleinstunternehmen sind für Dienstleistungen ausgenommen. Wer unsicher ist, ob er betroffen ist, sollte das prüfen lassen – dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung.
Was du selbst prüfen kannst: Lass eine automatische Prüfung über deine Startseite laufen – sie findet die fünf häufigsten Fehler zuverlässig. Ergänze fehlende Alternativtexte, setze die Sprachangabe im HTML und prüfe die Farbkontraste. Gib jedem Formularfeld eine Beschriftung und formuliere Linktexte so, dass sie auch allein verständlich sind. Davon profitieren alle Besucher:innen – nicht nur Menschen mit Einschränkungen.
90,0 Prozent aller Websites liefern ihre Inhalte inzwischen standardmäßig über HTTPS aus.7 Das ist ein enormer Fortschritt – und wird häufig falsch verstanden.
Die größte Veränderung seit der Suchmaschine läuft gerade: KI-Assistenten beantworten Fragen direkt, indem sie Inhalte aus dem Web zusammenfassen. Für Nutzende ist das bequem. Für das Web ist es ein Eingriff in sein Grundprinzip.
Denn das Web funktioniert über Verweise: Ein Dokument zeigt auf ein anderes, und wer dem Verweis folgt, landet bei der Quelle. Eine KI-Antwort ersetzt diesen Schritt. Die Quelle wird gelesen, aber nicht besucht – und wer keinen Besuch bekommt, kann seine Arbeit nicht finanzieren. Wenn das dazu führt, dass weniger Menschen frei zugängliche Inhalte erstellen, entzieht sich das System langfristig die eigene Grundlage.
Was Unternehmen daraus praktisch folgern können: Inhalte müssen so gebaut sein, dass sie auch als zitierte Quelle funktionieren – mit klaren Antwortsätzen, nachprüfbaren Zahlen, Datum und Quellenangabe. Genau darum geht es bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten und beim Ziel, in ChatGPT gefunden zu werden.
Praktisch heißt das: Stell die wichtigste Antwort an den Anfang eines Abschnitts, statt sie im dritten Absatz zu verstecken. Nenne Zahlen immer mit Stand und Quelle. Halte Inhalte aktuell und zeig, wann sie zuletzt geprüft wurden. Diese Seite ist selbst so gebaut: Jede Zahl hat eine Quelle und ein Prüfdatum.
Tim Berners-Lee hat sein eigenes Werk mehrfach öffentlich kritisiert und 2019 mit dem „Contract for the Web“ einen Katalog von Grundsätzen für Regierungen, Unternehmen und Nutzende vorgelegt. Drei Kritikpunkte tauchen immer wieder auf:
Ein System, das jedem erlaubt zu veröffentlichen, hat dazu geführt, dass ein Großteil der Aufmerksamkeit auf wenigen Plattformen liegt. Wer dort ausgeschlossen wird, verliert seine Reichweite.
Weil Inhalte kostenlos sein sollen, wird mit Aufmerksamkeit bezahlt. Das erzeugt einen Anreiz, Menschen möglichst lange zu binden – nicht, sie möglichst gut zu informieren.
Aus Verhalten lassen sich Profile bilden.
Wir sehen, wie KI dich sieht – und optimieren es. Mit unserem hauseigenen Prompt-Analyse-Tool prüfen wir, wie ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews über deine Marke sprechen.
Aus der Geschichte des Webs folgt eine sehr praktische Empfehlung: Was dir gehören soll, gehört auf deine eigene Domain.
Wenn du das nicht selbst machen willst: Wir bauen und betreuen Websites – von der Website-Erstellung über die technische Suchmaschinenoptimierung bis zur laufenden Betreuung als Online-Marketing-Agentur.
Ein Profil auf einer Plattform kann gesperrt, umgestellt oder eingestellt werden; deine Domain nicht, solange du sie verlängerst.
Lege fest, ob deine Seite mit oder ohne www erreichbar sein soll, und leite alles andere mit 301 dorthin. Der www-Check auf dieser Seite zeigt dir in fünf Sekunden, wie es bei dir aussieht.
… auch auf Seiten ohne Formular.
Jede tote Adresse wirft Besucher und Verweise weg.
Klare Antwort im ersten Satz, Zahlen mit Quelle, sichtbares Datum.
… nicht nachrüsten. Sie ist Pflicht für viele und nützt allen.
Wähle ein Jahr – du siehst, wie alt das Web damals war und was in diesem Jahr passierte.
Sofortige Auflösung mit Erklärung. Keine Anmeldung, keine Auswertung.
Sechs Sätze, die man oft hört. Tippe auf „Auflösen“, um die Antwort zu sehen.
Nein. Das Internet ist das Netz, das Web einer von vielen Diensten darauf. E-Mail, Messenger und Streaming laufen ebenfalls über das Internet, aber nicht über das Web.
Nein. Der erste Browser hieß „WorldWideWeb“ und entstand 1990 – drei Jahre vor Mosaic. Mosaic war der erste Browser, der Bilder direkt im Text darstellte und dadurch massentauglich wurde.
Nein. Das CERN hat die Software am 30. April 1993 gemeinfrei freigegeben. Genau das war der Grund für seinen Erfolg.
Nein. www ist eine Subdomain und rein optional. Entscheidend ist nur, dass eine der beiden Varianten das Ziel ist und die andere dorthin weiterleitet.
Nicht mehr. Seit HTML5 wird HTML als fortlaufender Standard gepflegt – Angaben wie „HTML 5.2“ beschreiben einen historischen Zwischenstand.
Nur teilweise. Peinliches bleibt oft auffindbar, nützliche Inhalte verschwinden dagegen ständig – siehe den Abschnitt zur Linkfäule.
Das World Wide Web ist ein Dienst im Internet, mit dem Dokumente über Hyperlinks verbunden und im Browser abgerufen werden. Tim Berners-Lee schlug es am 12. März 1989 am CERN vor; die erste Website ging 1990 online, am 6. August 1991 wurde das Projekt öffentlich. Es beruht auf drei Bausteinen: der Adresse (URL), dem Übertragungsverfahren (HTTP) und dem Dokumentformat (HTML). Am 30. April 1993 gab das CERN die Software gemeinfrei frei – deshalb konnte jeder sie nutzen, und deshalb setzte sich das Web gegen Konkurrenten wie Gopher durch. Heute antworten rund 1,5 Milliarden Hostnamen auf eine Webserver-Anfrage – darin sind viele geparkte Domains und Weiterleitungen enthalten, die Zahl gepflegter Angebote ist deutlich kleiner. Etwa 74 Prozent der Menschen weltweit sind online.
Suchhelden-Redaktion: „World Wide Web: einfach erklärt“, suchhelden.de, zuletzt geprüft am 18. September 2026. Die Primärquellen stehen unten im Quellenverzeichnis – für eine Arbeit ist es besser, direkt auf diese zu verweisen.
SEO, SEA, Social, Content, Design, Tech: das komplette Spielfeld unter einem Dach. Feste Ansprechpartner:innen, kurze Wege.
Das World Wide Web ist ein Dienst im Internet, der Dokumente über Verweise miteinander verbindet. Du gibst eine Adresse in den Browser ein, dieser holt die Seite von einem Server und stellt sie dar. Erfunden wurde es ab 1989 von Tim Berners-Lee am CERN.
Das Internet ist das weltweite Netz aus verbundenen Computernetzen, das Daten transportiert. Das World Wide Web ist einer von vielen Diensten, die dieses Netz nutzen – neben E-Mail, Messengern, Streaming und Online-Spielen. Kurz: Das Internet ist die Straße, das Web ein Fahrzeug darauf.
Der britische Physiker Tim Berners-Lee. Er legte am 12. März 1989 am Forschungszentrum CERN in Genf einen Vorschlag vor und entwickelte bis Ende 1990 die drei Bausteine URL, HTTP und HTML sowie den ersten Browser und den ersten Server. Unterstützt wurde er maßgeblich von Robert Cailliau.
WWW steht für World Wide Web, auf Deutsch „weltweites Netz“. Gemeint ist das Netz aus Verweisen zwischen Dokumenten, nicht das Leitungsnetz des Internets.
www ist eine Subdomain. In den Anfangsjahren wurden auf derselben Domain mehrere Dienste betrieben und mit sprechenden Namen unterschieden – ftp. für Dateien, mail. für Post, www. für den Webserver. Die Konvention blieb bestehen, obwohl sie technisch nicht nötig ist.
Nein. Beide Varianten funktionieren. Wichtig ist nur, dass du dich für eine entscheidest und die andere mit einer 301-Weiterleitung dorthin führst – sonst existiert deine Seite für Suchmaschinen doppelt.
Der Vorschlag stammt vom 12. März 1989. Ende 1990 liefen der erste Server und der erste Browser, die erste Website war ab Dezember 1990 abrufbar. Öffentlich angekündigt wurde das Projekt am 6. August 1991.
Eine Seite am CERN, die das Web-Projekt selbst beschrieb. Sie bestand aus 2.392 Bytes HTML, 165 Wörtern und 25 Links – ohne ein einziges Bild, weil Bilder in Webseiten damals technisch noch nicht vorgesehen waren.
Niemandem. Das CERN gab die Software am 30. April 1993 gemeinfrei frei. Einzelne Domains, Inhalte, Server und Leitungen haben dagegen sehr wohl Eigentümer.
Über drei Bausteine: die URL als eindeutige Adresse, HTTP beziehungsweise HTTPS als Übertragungsverfahren zwischen Browser und Server und HTML als Format der Dokumente. Der Browser holt das HTML, lädt Bilder, Stylesheets und Skripte nach und berechnet daraus die Darstellung.
HTTPS ist die verschlüsselte Variante von HTTP. Sie verhindert, dass jemand auf dem Übertragungsweg mitliest oder Inhalte verändert, und bestätigt, dass der Server zur aufgerufenen Domain gehört. 90 Prozent aller Websites nutzen es als Standard. Es sagt nichts darüber aus, ob eine Website seriös ist.
Im Juli 2026 antworteten rund 1,49 Milliarden Hostnamen auf eine Webserver-Anfrage. Darin enthalten sind viele geparkte Domains und Weiterleitungen – die Zahl tatsächlich gepflegter Angebote ist deutlich kleiner.
Alles, was im Web liegt, aber nicht über Suchmaschinen gefunden werden kann: Postfächer, Online-Banking, Intranets, Datenbanken hinter Suchformularen, Inhalte hinter Bezahlschranken. Das ist weder heimlich noch verboten. Das Dark Web ist etwas anderes: ein kleiner Teil, der nur über besondere Netzwerke wie Tor erreichbar ist.
Web 3.0 meint in der Bedeutung von Berners-Lee das semantische Web: Inhalte, deren Bedeutung Maschinen verstehen. Web3 bezeichnet dagegen die Idee eines Webs auf Blockchain-Grundlage. Die Begriffe klingen ähnlich und meinen Verschiedenes.
Für diese Seite haben wir die 20 am besten platzierten Erklärseiten zum Thema in Deutschland und den USA vollständig ausgewertet und alle Zahlen an der jeweiligen Primärquelle geprüft. Die Größe der ersten Website haben wir selbst gemessen: Wir haben die vom CERN wieder verfügbar gemachte Fassung im Browser aufgerufen und die Größe des HTML-Dokuments, die Wortzahl sowie die Zahl der Links ausgelesen; Datum und Verfahren stehen bei der Quelle. Der Vergleichsfaktor zur heutigen Seite ergibt sich aus dieser Messung und dem Median des HTTP Archive. Wir überprüfen diese Seite mindestens zweimal im Jahr und führen die Zahlen dabei nach.
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Diesen Beitrag betreut Dimitri Prugow, Geschäftsführer & COO bei Suchhelden.