Man kennt sie: Die EDV-Abteilung in der Firma, welche uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn wir einmal wieder mit unserem Computer nicht in das Internet kommen, sich das E-Mail-Programm nicht richtig verwenden lÀsst oder eine App auf dem dienstlich genutzten Handy ihre Dienste verweigert.
Auch beliebt: Der Begriff âEDV-Kenntnisseâ, der gerne als besondere FĂ€higkeit in einer Bewerbung herausgestellt wird. Was jedoch hinter dem Begriff der EDV steckt, woher dieser kommt und was er eigentlich beinhaltet, werden wir im Folgenden behandeln.
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YouTube-Untertitel (automatisch erzeugt), redaktionell korrigiert am 08.10.2026
Zudem geben wir einen geschichtlichen RĂŒckblick, der die Bedeutung der EDV ĂŒber die vergangene Zeit hinweg herausstellt. Durch viele Neuerungen im Bereich der Hardware und dazu passender Software haben Entwickler es geschafft, uns bis zum heutigen Tag mit reibungslos funktionierenden und hilfreichen Systemen auszustatten. Im Zuge der Digitalisierung ist die EDV eine nicht wegzudenkende Komponente unseres Alltags geworden.
Wie die Prozesse der EDV aussehen und nach welchem Grundprinzip sie funktioniert, erlÀutern wir anschaulich an praxisbezogenen Beispielen, damit du sich die grundlegenden Funktionsmechanismen aneignen kannst.
Den meisten sollte der Begriff gelĂ€ufig sein und auch die ungefĂ€hre Bedeutung ist bekannt. Doch wie definiert man EDV richtig? Das Akronym steht fĂŒr elektronische Datenverarbeitung und beschreibt die Erfassung, den Transport, die Bearbeitung und die Wiedergabe von Daten. Dies erfolgt mittels komplexer elektronischer Maschinen und Rechner - dazu zĂ€hlen in diesem Fall nicht nur Computer und Mobiltelefone, sondern auch Uhren, Steuerungen und sogar elektronische HaushaltsgerĂ€te. Im Englischen heiĂt EDV ĂŒbrigens EDP, was fĂŒr Electronic Data Processing steht, also den gleichen Sachverhalt beschreibt.
Man kann EDV noch drei Hauptbestandteile aufgliedern: Bei der Eingabe von Daten codiert man physikalische Werte oder Ereignisse, welche Informationen transportieren, in Daten. Dieser Vorgang kann durch Sensoren erfolgen, zu denen Tastaturen, Messsysteme und Kameras zÀhlen.
Auch die eigentliche Be- oder Verarbeitung von Daten beschreibt einen wichtigen Bestandteil der EDV. Durch Prozessoren werden unsere zuvor codierten Daten interpretiert.
Zuletzt ist da noch die Ausgabe von Daten, die durch Displays oder Medien erfolgen kann. Dadurch können wir diese Daten dann abrufen, wenn wir sie benötigen, sie an einen Massenspeicher weitergeben oder in ein Datenverarbeitungssystem transportieren.
In der EDV dreht sich also alles - sehr stark vereinfacht ausgedrĂŒckt - darum, die Eingaben an einer Tastatur so zu verwalten, dass auf einem Bildschirm das Richtige angezeigt wird. DarĂŒber hinaus sind noch andere VorgĂ€nge Bestandteil der EDV: die Ăbertragung von Daten, das Konvertieren von Daten oder das Löschen von Daten.
Das Grundprinzip der EDV-Technik besteht aus dem EVA-Prinzip: Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe. Das EVA-Prinzip gibt hierbei auch die Reihenfolge der einzelnen TĂ€tigkeiten vor, welche zwingend eingehalten werden muss. Im Englischen spricht man vom IPO model: input, process, output. Man sieht das Prinzip aus der Sicht der verarbeitenden Einheit, welche in unserem Fall eine elektronische Maschine ist, es kann sich dabei laut ursprĂŒnglicher Definition sogar um einen Menschen handeln. Es beschreibt lediglich den Vorgang der Datenverarbeitung, ganz gleich, wo diese stattfindet.
In manchen FĂ€llen spricht man anstelle von EVA von dem Begriff EVAS. Doch wofĂŒr steht das S, wenn wir bereits die Bereiche Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe abgedeckt haben? Das S steht fĂŒr speichern. Da das Speichern von Daten nicht zur Verarbeitung gehört, nimmt es hier eine Sonderstellung ein. Vielerorts ist zwar die Meinung vertreten, dass dem nicht so ist und sich der Speicher nicht einzeln abkapseln muss. Doch das EVA(S)-Prinzip besagt, dass ein GerĂ€t, das wir zur elektronischen Datenverarbeitung verwenden, zustandslos ist. Das wiederum fĂŒhrt zu der Erkenntnis, dass kein interner Zustand existiert, aus dem bei einer zweimaligen, identischen Eingabe zwei unterschiedliche Ergebnisse resultieren könnte. Der Speicherinhalt muss sich durch diese Annahme daher bei Verarbeitungsstart immer im gleichen Zustand befinden, also beispielsweise leer sein.
Das EVA-Prinzip beruft sich auf den Taylorismus, welcher sich mit der Prozesssteuerung von ArbeitsauflĂ€ufen beschĂ€ftigt. Das Ziel ist dabei die Steigerung der ProduktivitĂ€t durch schnelle und einfache Prozesse. Eine der grundlegenden Thematiken des Forschers Frederick Taylor ist die Zerlegung der Arbeit in die kĂŒrzesten Ablaufschritte, um schnelle GesamtablĂ€ufe zu erzeugen.
Im Zentrum der EDV steht also die Umwandlung von eingegebenen Daten in ausgegebene Daten. Die einzelnen Arbeitsschritte können zu Beginn festgelegt werden und sind dann als fester Bestandteil integriert. Im Folgenden gehen wir nÀher auf die drei Komponenten des EVA-Prinzips ein.
Ein Rechner empfĂ€ngt Daten, welche durch vielfĂ€ltige Methoden eingegeben werden können. Wie bereits eingangs erwĂ€hnt, kann die Eingabe ĂŒber eine Maus oder eine Tastatur erfolgen. Doch auch ein Trackpad, ein Scanner oder ein Joystick sind als Eingabemedien zu berĂŒcksichtigen. AuĂerdem zĂ€hlen Webcams und Mikrofone ebenso zu gĂ€ngigen Eingabemöglichkeiten. Veranschaulichen wir die Eingabe von Daten anhand der Tastatur: Tippe etwas auf deiner Tastatur ein, erscheinen Buchstaben in deinem Textprogramm. Genau diese Buchstaben sind die Daten, von denen wir sprechen.
Der zweite Schritt besteht aus der Verarbeitung von den Daten, die wir eingegeben haben. Diese erfolgt durch einen Prozessor, einen Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte. Das Steuer- und Rechenwerk des Prozessors bilden gemeinsam mit dem Arbeitsspeicher die zentrale Einheit fĂŒr die Verarbeitung. WĂ€hrend der Verarbeitung erfolgt ein Zugriff von dieser Zentraleinheit auf die Festplatte. Was bedeutet dies konkret? Bleiben wir bei unserem Beispiel mit den eingetippten Buchstaben. Du siehst die Buchstaben auf deinem Bildschirm, wĂ€hrend der Prozessor sie auch erkannt hat und ihre Informationen verarbeitet: Es handelt sich um einen Buchstaben, er steht am Anfang einer Zeile und hat die Farbe Schwarz.
Der Ausgabeprozess unterliegt stark der codierten Verarbeitungsvorschrift des verwendeten Programms zur Datenverarbeitung. Zu den Hardwarekomponenten, die zur Ausgabe von Daten notwendig sind, zÀhlen Monitore, Drucker oder auch Lautsprecher. Tippe nun deinen Buchstaben ein und wird dieser im Schritt der Verarbeitung als solches erkannt, erscheint er im Ausgabevorgang genau in der vom Prozessor verarbeiteten Form. Die Ausgabe beschreibt also, dass eingegebene Daten in einer bestimmten Art und Weise sichtbar beziehungsweise hörbar gemacht werden.
Der Begriff EDV hat sich bereits in den 80er-Jahren etabliert. Damals bezog es sich auf die Bedienung, Verwaltung sowie Wartung von Computersystemen und elektronischen Rechenmaschinen. Heutzutage ist ein tieferer Eingriff in den PC allerdings nur noch selten notwendig. Seinen Ursprung hat die EDV aber schon viel frĂŒher. Bereits in den 1930er-Jahren wurde ein elektronischer Digitalrechner entwickelt, dessen Einsatz sich ausschlieĂlich auf militĂ€rische Zwecke beschrĂ€nkte - der Atanasoff-Berry-Computer. Dieser Computer konnte Daten erfassen und auswerten - noch vor der Zeit, in der die Firma IBM auf dem Gebiet der Datenverarbeitung tĂ€tig wurde.
Im Jahr 1951 wurden bereits erste kommerzielle Business-Computer entwickelt, welche unter dem Namen LEO bekannt sind. Am 5. Oktober 1959 stellte IBM einen transistorbasierten Rechner vor, welcher mit einem Kernspeicher ausgestattet war.
Doch auch Herman Hollerith, ein amerikanischer Ingenieur, hat im Bereich der Datenverarbeitung einen wichtigen Beitrag geleistet. Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte er ein Lochkartenverfahren zur Erfassung von Daten. In den 1950er-Jahren wurden hauptsÀchlich Lochkarten als DatentrÀger verwendet, die noch mechanisch verarbeitet werden mussten.
Diese Methode wurde aber nach und nach durch die elektronische Erfassung und Verarbeitung von Daten abgelöst. Die Datenverarbeitung durch elektronische Komponenten gewann nun immer mehr an PopularitÀt.
Viele Bewerber - um nicht zu sagen fast jeder Bewerber - hat bereits mindestens einmal bei einer Bewerbung im Lebenslauf angegeben, dass er oder sie ĂŒber EDV-Kenntnisse verfĂŒgt. Trotz der hĂ€ufigen Verwendung dieser Phrase stellt sich uns hierbei die Frage: Ist diese Formulierung sinnvoll und zielfĂŒhrend? Könnte bei dem potenziellen Arbeitgeber dadurch eventuell ein falscher Eindruck entstehen? Da EDV fĂŒr elektronische Datenverarbeitung steht, kann man den Begriff in diesem Szenario auch damit gleichsetzen, dass der Bewerber ĂŒber die FĂ€higkeit verfĂŒgt, einen Computer zu bedienen. Da wir uns allerdings mittlerweile im 21. Jahrhundert befinden und die Digitalisierung so weit fortgeschritten ist wie noch nie, ist der Umgang mit elektronischen GerĂ€ten wie Computern und Smartphones Gang und gĂ€be. Das Versenden von E-Mails, das Verwenden von Programmen zur Textverarbeitung oder andere heutzutage selbstverstĂ€ndlich gewordene TĂ€tigkeiten sind bei dem GroĂteil von uns fester Bestandteil des tĂ€glichen Lebens.
Daher ist es auch fĂŒr viele Berufsfelder eine Grundvoraussetzung. Bewirbt man sich beispielsweise auf eine Stelle in einem BĂŒro, sind grundlegende Kenntnisse im Bereich der EDV keinesfalls wegzudenken. Aus diesem Grund ist es eher weniger sinnvoll, diese Kenntnisse als besondere FĂ€higkeiten aufzufĂŒhren. Eine bessere Alternative, die wirklich herausstellt, was man in Sachen Technik leisten kann, gibt es allerdings. Gib anstelle der EDV-Kenntnisse besser IT-Kenntnisse an, sofere ĂŒber solche verfĂŒgen. Auch die Auflistung spezifischer Fertigkeiten mag fĂŒr einen Arbeitgeber attraktiver wirken, da man sich darunter wesentlich mehr vorstellen kann. Denn im Gegensatz dazu deckt die EDV-Abteilung in Unternehmen einen viel gröĂeren und umfassenderen Bereich ab, als wir das mit dem Begriff âEDV-Kenntnisseâ in der Bewerbung ausdrĂŒcken möchten. Was diese Mitarbeiter sowohl in kleinen als auch groĂen Firmen leisten, werden wir im spĂ€teren Verlauf noch nĂ€her betrachten.
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Wir lieben, was wir tun â und das merkt man. Seit 2012 arbeiten wir mit Hands-on-MentalitĂ€t, fester Projektverantwortung und persönlichen Ansprechpartner:innen fĂŒr Unternehmen aus der DACH-Region.
Am hĂ€ufigsten begegnest du EDV wohl im BĂŒro, da es dort meist eine EDV- oder IT-Abteilung gibt. Diese stellen EDV-Systeme zur VerfĂŒgung, damit alle durch sie mit den notwendigen Daten arbeiten können. AuĂerdem kĂŒmmert sich diese Abteilung sowohl um defekte GerĂ€te als auch Probleme, die in Zusammenhang mit Programmen und Betriebssystemen auftreten.
Durch die zunehmende Nachfrage nach einer EDV und der steigenden PopularitĂ€t wurden mit der Zeit immer leistungsstĂ€rkere Komponenten eingesetzt. Die Software, die man heutzutage verwendet, ist sehr vielfĂ€ltig, wodurch es auch einer Vielzahl an Lösungsmethoden durch die EDV bedarf. Die Folge sind leistungsstarke Prozessoren, die parallel arbeiten und SpeichervorgĂ€nge durchfĂŒhren können.
Inzwischen muss sich hinter dem Begriff EDV nicht unbedingt ein Mensch befinden, sondern es gibt auch EDV-Hardware und -Software, welche beispielsweise durch Spracherkennung aktiviert werden können. Die Entwickler solcher Software arbeiten bereits daran, Computer mit menschlichen FÀhigkeiten auszustatten. Sogenannte Expertensysteme sollen dann mit verschiedenen Gehirnfunktionen ausgestattet sein, welche auf einem Neurocomputer Anwendung finden.
Doch auch bereits mobile GerĂ€te, zu denen Smartphones, Notebooks und Tablets zĂ€hlen, werden bereits fĂŒr die Aufgaben der EDV eingesetzt. Da auch diese GerĂ€te einen immer höheren Anspruch an LeistungsfĂ€higkeit und QualitĂ€t gestellt haben, sind sie bestens fĂŒr diese TĂ€tigkeiten ausgestattet.
FĂŒr viele ist es ein und dasselbe: EDV und IT. Da beide zugegebenermaĂen sehr Ă€hnliche Bereiche abdecken, ist eine Verwechslung einfach. Im Sprachgebrauch werden EDV und IT allerdings auch hĂ€ufig als Synonyme verwendet. Wir stellen dir vor, welche Unterschiede die beiden Bereiche allerdings ausmachen.
Die IT, welche fĂŒr Informationstechnik steht, beschĂ€ftigt sich - genauso wie die EDV - mit der Verarbeitung von Daten. Da die IT allerdings eine Verbindung zwischen Informatik und Elektrotechnik darstellt, fĂ€llt ihr Aufgabengebiet umfangreicher aus. WĂ€hrend man sich in der IT mit unterschiedlichen Themen und Anwendungsbereichen beschĂ€ftigt, beschrĂ€nkt sich die EDV lediglich auf die Nutzung von Software. Zur IT zĂ€hlen zudem TĂ€tigkeiten im Bereich der Telekommunikation und Netzwerke.
Wie bereits angedeutet, verlaufen diese Begriffe heutzutage jedoch immer mehr ineinander, sodass in jedem Fall abgewogen werden sollte, worauf sich die Verwendung eines der beiden Begriffe in dem Moment bezieht. Auch die ĂŒbliche EDV-Abteilung ĂŒbernimmt nicht selten Aufgaben, die in den Bereich der IT fallen.
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Erste kommerziell genutzte Computersysteme waren zunĂ€chst nur fĂŒr groĂe Firmen verfĂŒgbar. Dort war die dafĂŒr notwendige Kaufkraft verfĂŒgbar, denn zu Beginn musste fĂŒr kompatible Hardware sowie Software gesorgt werden. Auch der Faktor des Fachpersonals darf hier nicht auĂer Acht gelassen werden. Als die EDV noch ein relativ neuartiger Bereich war, gab es nicht viele FachkrĂ€fte, die sich damit auskannten. Diese Kenntnisse mussten erst erlernt und das Personal entsprechend ausgebildet werden. Schwierig war hierbei nur, dass das Angebot an Fachliteratur eher dĂŒrftig war. Heutzutage kann man sich einfach durch entsprechende Lernangebote und Literatur weiterbilden - ganz gleich ob digital durch einen entsprechenden Blog oder FachbĂŒcher. In der Anfangszeit der EDV standen denjenigen Mitarbeitern, die damit umgehen mussten, nur die Bedienungsanleitungen zur VerfĂŒgung, die fĂŒr den internen Gebrauch gedruckt wurden.
Wer sich keine entsprechende Software leisten konnte oder wollte, hat sich diese auch selbst entwickelt können. Davon waren allerdings meist die GroĂanwender betroffen. Auch spielte der hohe personelle Aufwand und das notwendige Wissen ĂŒber die Materie eine groĂe Rolle. Im Gegensatz zu heute war die Hardware auch noch leistungsschwĂ€cher und somit in vielen Bereichen schwerfĂ€llig. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit war teilweise so gering, dass die Entwickler sich mit der Zeit gezwungen sahen, bessere Komponenten in Sachen Hardware und auch Software auf den Markt zu bringen.
Wie bereits zuvor erklĂ€rt, wurden eine lange Zeit Lochkarten zur Datenverarbeitung verwendet. Da diese Arbeitsweise jedoch Ă€uĂerst aufwendig war und viele Fehlerquellen barg, ging man mit der Zeit dazu ĂŒber, Daten auf Magnetplatten und MagnetbĂ€ndern zu speichern. Noch eine Zeit lang spĂ€ter kam der erste Computer auf den Markt, der mit einer Recheneinheit, mehreren Decks fĂŒr MagnetbĂ€ndern, Druckern und einem Eingang fĂŒr die Lochkarte ausgestattet war.
In den 1950er- und 1960er-Jahren war die EDV also noch nicht in vielen Unternehmen vertreten. Diejenigen, die sich so ein GerĂ€t allerdings geleistet hatten, mussten es nach wie vor in einem gekĂŒhlten Raum betreiben, da es durch die erhöhte Leistung schnell erhitzte.
Doch mit den Entwicklungen tat sich nach und nach auch fĂŒr kleinere Unternehmen die Möglichkeit auf entsprechende Hardware zu beschaffen, um Daten elektronisch verarbeiten zu können. In eigens zu dem Zweck der EDV eingerichteten Service-BĂŒros wurde die Hardware nun zur VerfĂŒgung gestellt, wenn man sich als kleine Firma noch keine eigenen GerĂ€tschaften geleistet hatte.
Auch die dazugehörige Software war immer einfacher fĂŒr GeschĂ€ftsleute zu beschaffen. Beispielsweise wurde eine spezielle Software entwickelt, welche die Lohn- und Waren-Rechnungen ĂŒbernahm. Zur Entwicklung der ersten EDV-Software teilte man die Entwicklungsteams in zwei separate Gruppen auf: System-Entwickler und Programmierer. Die erste Gruppe widmete sich der Entwicklung der EDV-Software, wohingegen die Programmierer diese in die Computersprache umsetzten.
Interessant ist, dass das erste Journal zum Thema EDV und Computer bereits im Jahr 1958 veröffentlicht wurde. Das Datenverarbeitungskomitee, das aus geprĂŒften Buchhaltern in GroĂbritannien bestand, gab seine Erkenntnisse in Form von Informationen und Tipps rund um die EDV weiter.
Noch im selben Jahr konnte ein Informationsblatt ĂŒber elektronische Buchhaltung veröffentlicht werden, welches den Nutzern der neuartigen Maschinen erklĂ€ren sollte, wie man eine BuchfĂŒhrung ĂŒber den Computer durchfĂŒhren konnte. Nur ein Jahr spĂ€ter konnte schon eine ganze BroschĂŒre erworben werden, welche eine EinfĂŒhrung in die elektronische Datenverarbeitung mit Computern bot.
Mittlerweile ist die EDV in wohl jedem Unternehmen ein fester Bestandteil - dabei ist egal, ob es sich um ein groĂes Unternehmen oder eine kleine Firma handelt. Inzwischen sind wir weit entfernt von umstĂ€ndlichen Lochkarten und Computern, die durch KĂŒhlkammern auf der richtigen Temperatur gehalten werden mĂŒssen.
Damit die EDV effektiv arbeiten und ihren Zweck als moderne UnterstĂŒtzung von ArbeitsablĂ€ufen erfĂŒllen kann, verfĂŒgen die meisten Unternehmen ĂŒber Administratoren oder Systembetreuer. Diese können fest angestellt in der eigenen EDV-Abteilung verankert sein oder ĂŒber eine externe Firma engagiert werden. Admins fĂŒhren Wartungen und Instandhaltungen der GerĂ€te, die fĂŒr eine funktionierende EDV benötigt werden, durch. Auch zĂ€hlt zu ihren Aufgaben, dass sie Netzwerke einrichten oder Sicherungen von Daten durchfĂŒhren, damit diese durch einen unerwarteten Systemausfall nicht verloren gehen. Da es sich in der Regel um eine Menge an Daten handelt, ist es fĂŒr jedes Unternehmen empfehlenswert, sich einen solchen Spezialisten ins Boot zu holen. Denn sind Daten einmal beschĂ€digt oder gar verloren, gibt es oftmals wenige Wege, diese zurĂŒckzuholen.
Vielerorts fanden sich auch Programmierer in den EDV-Abteilungen wieder. Mittlerweile gehört dies jedoch zu einer Seltenheit, da die Standardsoftware der EDV keiner Programmierung mehr bedarf und die Handhabung vergleichsweise einfach geworden ist. In einigen Einrichtungen kann das TĂ€tigkeitsfeld der EDV sogar von Menschen durchgefĂŒhrt werden, welche weder Informatik studiert noch einen technischen Beruf erlernt haben. In Schulen ĂŒbernimmt meist ein Lehrer die EDV, da die Systeme eine einfache Bedienung ermöglichen.
Im Bereich der Telekommunikation dreht sich alles um Netzwerke. Und diese werden wiederum in der EDV fĂŒr einen elektronischen Datenaustausch benötigt. Um Daten auf eine sinnvolle und effiziente Art und Weise verarbeiten zu können, ist die EDV auf die Telekommunikation angewiesen. Kein Unternehmen kommt heutzutage ohne ihr aus. Geht ein Unternehmen mit der Zeit, wird die EDV-Abteilung bereits von elektronischen Kommunikationsmedien unterstĂŒtzt. Doch die beiden Felder gehen Hand in Hand: Gibt es einen Ausfall der Infrastruktur der Telekommunikation, dann ist oftmals die EDV gefragt, den Fehler zu finden und zu beheben. Handelt es sich nicht gerade um eine Störung im Netz, kann die EDV-Abteilung somit fĂŒr ein schnelles Wiederbeleben des Netzes sorgen und einen konstanten Austausch von Daten ermöglichen. Wiederum sind es oftmals Provider - also die Anbieter, die die Dienste der Telekommunikation zur VerfĂŒgung stellen - die die Leistungen der EDV ĂŒbernehmen. Dies tritt meist dann auch, wenn die eigene EDV-Abteilung auf UnterstĂŒtzung angewiesen ist oder gar nicht existiert. Denn nur weil jedes Unternehmen eine eigene Abteilung fĂŒr die Verwaltung und Wartung der EDV benötigt, ist dies leider noch nicht ĂŒberall der Fall. Vor allem kleinere Firmen haben hĂ€ufig keinen Mitarbeiter angestellt, der so technisch versiert ist, dass er das TĂ€tigkeitsfeld der EDV vollstĂ€ndig durchblickt und technische Probleme beheben kann.
In vielen FĂ€llen ist auch eine Person oder je nach UnternehmensgröĂe eine Personengruppe fĂŒr einen Fachbereich zustĂ€ndig. So gibt es beispielsweise einen Betreuer fĂŒr die Telefonanlage, welche einer regelmĂ€Ăigen Wartung bedarf, damit Updates zeitnah durchgefĂŒhrt und Fehler ausgeschlossen werden können. Da die Telefonie jedoch auch immer im Zusammenhang mit der Telekommunikation steht, wird dieser Service hĂ€ufig auch von spezialisierten Abteilungen des Providers ĂŒbernommen. So könnte man die Reihe immer weiterfĂŒhren, vom Drucker bis hin zum Computer. WĂ€hrend Telefonanlagen, Server und FaxgerĂ€te sehr stark in die Richtung der IT gehen, gehört die Wartung von Computer, Drucker und Smartphones ganz eindeutig in den Aufgabenbereich der EDV.
Der Begriff der EDV ist zwar noch nicht allzu alt, doch die Geschichte reicht einige Jahrzehnte zurĂŒck. Durch einen RĂŒckblick in vergangene Zeiten, in denen technisch gesehen noch vieles ganz anders war als heute, können wir die Leistung unserer heutigen Technik mehr schĂ€tzen. In Sachen Hardware sowie Software hat sich einiges getan und der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten.
Doch auch die Leistungen der EDV-Abteilung in der Firma oder der Betreuer von Netzwerk, Telefonanlage und weiteren tĂ€glich genutzten Bereichen sind nicht zu unterschĂ€tzen. Zwar kann man sich heutzutage durch einen einfachen Zugang zu Lehrmaterial selbst weiterbilden, doch der RĂŒckhalt eines Experten ist in dem groĂ gefĂ€cherten Gebiet der EDV nicht zu verachten.
Durch weit zurĂŒckreichende Methoden kann unsere EDV heute so funktionieren, wie wir sie kennen. Beispielsweise haben wir das EVA-Prinzip kennengelernt, das den Grundstein fĂŒr die Funktionsweise der EDV legt.
EDV ist aus dem heutigen Arbeitsalltag sowie vielen privaten Gebieten kaum wegzudenken, weshalb es sich lohnt, sich Grundkenntnisse ĂŒber diese Materie anzueignen. Auch ist es in vielen FĂ€llen hilfreich, zwischen der EDV und der IT unterscheiden zu können und ihre Aufgabenfelder eindeutig zu differenzieren.
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Diesen Beitrag betreut Dimitri Prugow, GeschĂ€ftsfĂŒhrer & COO bei Suchhelden.